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2. Die Bäume stehen voller Laub, Das Erdreich decket seinen Staub Mit einem grünen Kleide. Narzissus und die Tulipan,
Die ziehen sich viel schöner an
Als Salomonis Seide.
3. Die Lerche schwingt sich in die Luft, Das Täublein fleucht aus seiner Kluft Und macht sich in die Wälder;
Die hochbegabte Nachtigall
Ergötzt und füllt mit ihrem Schall Berg, Hügel, Tal und Felder.
6. O wär' ich da,
4. Ich selbsten kann und mag nicht ruhn, Des großen Gottes großes Tun Erweckt mir alle Sinnen:
Ich singe mit, wenn alles singt, Und lasse, was dem Höchsten klingt, Aus meinem Herzen rinnen.
5. Ach, denk' ich, bist du hier so schön Und läßt Du's uns so lieblich gehn Auf dieser armen Erden,
Was will doch wohl nach dieser Welt Dort in dem reichen Himmelszelt Und güldnen Schlosse werden?
o stünd' ich schon,
Ach großer Gott, vor Deinem Thron Und trüge meine Palmen,
So wollt' ich nach
der Engel Weis'
Erhöhen Deines Namens Preis Mit tausend schönen Psalmen.
P. Gerhardt 1006—167
Mit Genehmigung der„A. Deichert'schen Verlagsbuchhandlung“, Leipzig,
aus„Paulus Gerhardts geistliche Lieder“.
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