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Weise: O du Liebe meiner Liebe.
Sonntag und Gottesdienst
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O wie freun wir uns der Stun⸗de, da wir dir, Herr um aus dei⸗nem heilgen Mun⸗de
Le⸗bens⸗wor⸗te
—5. SSSS
Je= su, nahn, e⸗ zu Littrii. Caß uns heu⸗te nicht ver-ge-⸗bens ——— hö⸗rer dei⸗nes Wor-tes sein, schrei⸗ be selbst das 4—.——— ö— EEEE Wort des Le-bens tief in uns⸗ re her-zen ein.
2 Sieh, wir sitzen dir zu Füßen, großer Meister, rede du;
sieh, wir hören deiner süßen Rede heilsbegierig zu.
Lehr uns, wie wir selig werden, lehr uns, wie wir unsre Seit, diese kurze Seit auf Erden, nützen für die Ewigkeit.
3 Lehr uns, wie wir dem ver— derben durch der Gnade Kraft entgehn, wie wir, eh wir leiblich sterben, wahrhaft geistlich auferstehn und nach deinem Wohlgefallen denken, reden, leiden, tun, graden Weges dahin wallen, wo wir von der KUrbeit ruhn.
4 Dazu öffn uns das VDerständnis, wie den Jüngern du getan;
zu lebendiger Erkenntnis trag die Fackel uns voran.
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Licht der Welt, das schon ver—
manche dichte Finstermtss x Licht der Welt, auch uns erleuchte, denn im Licht geht man gewiß.
5 Gieß uns aber auch das§Feuer deiner Ciebe in das herz,
daß wir an dir immer treuer hangen unter§reud und Schmerz. Keine Last sei uns beschwerlich, die von dir uns auferlegt,
und uns alles leicht entbehrlich, was mit dir sich nicht verträgt.
6 nun, so lege Licht und Liebe, Kraft und Feuer auf dein Wort, laß es mit lebendgem Criebe
in uns wirken fort und fort.
Hilf uns, daß wir treu bewahren, was wir in das herz gefaßt, und laß andre auch erfahren,
daß du Lebensworte hast. Rarl Johann Philipp Spitta, 1801—1859


