313 Streben nach der Vollendung des Heiles
4 Du bist mein' Stärk, mein Fels, mein Hort,
mein Schild, mein Kraft, sagt mir dein Wort,
mein' Hilf, mein heil, mein Leben,
mein starker Gott
in aller Not.
Wer mag mir widerstreben!
5 Mir hat die Welt trüglich ge— richt't mit Lügen und durch falsch Gedicht viel Netz und heimlich Stricke. Herr, nimm mein wahr in der Ge— fahr, bhüt mich vor falscher Tüche.
6 herr, meinen Geist befehl ich dir,
mein Gott, mein Gott, weich nicht von mir,
nimm mich in deine hände!
O wahrer Gott,
aus aller Not
hilf mir am letzten Ende.
7 Glorie, Cob, Ehr und herrlich— keit
sei Vater, Sohn und Geist bereit,
dem allerhöchsten Namen.
Die göttlich Kraft
mach uns sieghaft
durch Jesum Christum. Kmen.
Adam Reißner, 1496— 1575
Weise: Meinen Jesum laß ich nicht. 167⁴
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Mei⸗ne See⸗le hund er-war⸗-tet
We ⸗ge
wil⸗len-los in des
2 meine Seele murret nicht, ist mit allem wohl zufrieden; was der eigne Wille spricht, ist zum Code schon beschieden; was die Ungeduld erregt,
ist in Christi Grab gelegt.
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sen ⸗ ket sich hin in ru⸗ hig⸗ lich sei ⸗ ner
Di. Got-tes herz und hän ⸗de Ziel und En-
5REREE
de. lieget still und
—
lieb⸗-sten Va⸗ters Schoß.
3 Meine Seele sorget nicht, will vielmehr an nichts gedenken, was gleich spitzen Dornen sticht
und den Frieden nur kann kränken.
Sorgen kommt dem Schöpfer zu, meine Seele sucht nur Ruh.


