Gna⸗den-⸗ zeit, ö War —43455„keit; 3
oh⸗ne stol- ze Pracht, doch
6.—
mäch⸗-tig zu ver⸗
st ren de⸗
2 Er kommt auf Eselsfüllen geritten arm und klein, stellt sich nach Gottes Willen für uns zum Opfer ein.
Er bringt kein zeitlich Gut; er will allein erwerben durch seinen Tod und Sterben, was ewig währen tut.
3 Uein Zepter, keine Krone sucht er in dieser Welt; im hohen himmelsthrone ist ihm sein Reich bestellt. Er will hie seine Macht und Majestät verhüllen,
bis er des Vaters Willen
im Leiden hat vollbracht.
4 Ihr Mächtigen auf Erden, nehmt diesen Hönig an.
Soll euch geraten werden,
so geht die rechte Bahn,
Teu⸗ sels Reich und Macht.
———— ist der 95965 Cag.
hee⸗ren und gänz lich zu zer⸗
die nach dem himmel führt. Sonst, wo ihr ihn verachtet und nur nach Hoheit trachtet, des herren Zorn euch rührt.
5 Ihr Urmen und Elenden in dieser bösen Seit,
die ihr an allen Enden müßt haben Ungst und Leid, seid dennoch wohlgemut, laßt eure Cieder klingen und tut dem König singen; der ist eur höchstes Gut.
6 Er wird nun bald erscheinen in seiner Herrlichkeit und all eur Elag und Weinen verwandeln ganz in Freud. Er ists, der helfen kann. Macht eure LCampen fertig und seid stets sein gewärtig. Er ist schon auf der Bahn. Michagel Schirmer, 1606—1675 Nikolaus Berman, 1560
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