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3 auf, auf, ihr Vielgeplagten, der Mönig ist nicht fern.
Seid fröhlich, ihr Verzagten, dort kommt der Morgenstern. Der herr will in der Not
mit reichem Trost euch speisen; er will euch Hilf erweisen,
ia, dämpfen gar den Tod.
4 Seid fromm, ihr Untertanen, der Mönig ist gerecht.
Laßt uns die Weg ihm bahnen und machen alles recht. Fürwahr, er meint es gut: drum lasset uns die Plagen, die er uns schickt, ertragen
mit unerschrocknem Mut.
5 Hrisch auf in Gott, ihr Urmen, der König sorgt für euch;
er will durch sein Erbarmen
euch machen groß und reich.
Der an die Tier gedacht,
der wird euch auch ernähren; was Menschen nur begehren, das steht in seiner Macht.
6 Frisch auf, ihr Hochbetrübten, der König kommt mit Macht; an uns, sein' Herzgeliebten,
hat er schon längst gedacht.
Eigene Weise.
Nun wird kein' Angst noch Pein noch Sorn hinfort uns schaden, dieweil uns Gott aus Gnaden läßt seine Kinder sein.
7 So lauft mit schnellen Schritten, den König anzusehn,
dieweil er kommt geritten
stark, herrlich, sanft und schön. Nun tretet all heran,
den Heiland zu begrüßen,
der alles Kreuz versüßen
und uns erlösen kann.
8 Der König will bedenken die, so er herzlich liebt,
mit köstlichen Geschenken, da er sich selbst uns gibt durch seine Gnad und Wort. Ja, König hoch erhoben, wir alle wollen loben
dich freudig hier und dort.
9 nun, herr, du gibst uns reichlich, wirst selbst doch arm und schwach. Du liebest unvergleichlich, du gehst den Sündern nach. Drum wolln wir all in ein die Stimmen hoch erschwingen, dir Hosianna singen und ewig dankbar sein.
Johann Rist, 1607— 1667
Georg Joseph, 1657
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