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19—23.
davon reden, it willen eures r eure Glieder ienst der Un⸗ er Ungerechtig⸗ lso begebt nun Dienst der Ge⸗ zwerden. Denn echte waret, du Gerechtigkeit u der Zeit für uch jeht schänt, jen ist der Zod. der Suͤnde frei, worden, habt heilig werdet, eLeben. Denn
V.
en So 15 ewige Leben
um Herrn.
Kinder sind. Sind wir denn Kinder, dr aber
Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Teufel aus⸗ getrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Thaten gethan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weicht alle von mir, ihr Übelthäter.
Epistel, Röm. 8, V. 12—17.
So sind wir nun, lieben Brüder, Schuldner, nicht dem Fleisch, daß wir nach dem Fleisch leben. Denn wo ihr nach dem Fleische lebt, so werdet ihr sterben müssen. Wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tötet, so werdet ihr leben. Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euchabermal fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geistempfan⸗ gen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater! Derselbige Geist gibt Zeugnis unserm Geiste, daß wir Gottes
so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.
Evang. am 9. Sonnt. n. Trinit., Luc. 16, V. 1—9.
Erlorachaberauchzuseinen Jüngern. Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter, der ward vor ihm be⸗ rüchtigt, als hätte er ihm seine Güter umgebracht. Und er forderte ihn und sprach zu ihm: Wie höre ich das von ö dir? Thue Rechnung von deinem Haus⸗ halten, denn du kannst hinfort nicht mehr Haushalter sein. Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soll ich thun? Mein Herr nimmt das Amt von mir; graben mag ich nicht, so schäme ich mich zu betteln. Ich weiß wohl, was ich thun will, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde, daß sie mich in ihre Häuser nehmen. Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn und sprach
Am 9. und 10. Sonntage nach Trinitatis.
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Tonnen Ols. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief, setze dich und schreibe flugs fünfzig. Darnach sprach er zu dem andern: Du aber, wieviel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Malter Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinenBrief undschreibeachtzig. Und der Herr lobte den ungerechten Haushalter, daß er klüglich gethan hatte; denn die Kinder dieser Welt sind klü⸗ ger, denn die Kinder des Lichts in ihrem Geschlechte. Und ich sage euch auch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn ihr nun darbt, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten.
Epistel, 1. Kor. 10, V. 6—13.
Dis ist aber uns zum Vorbilde ge⸗ schehen, daß wir uns nicht gelüsten lassen des Bösen, gleichwie jene gelüstet hat. Werdet auch nicht Abgöttische, gleichwie jener etliche wurden, als ge⸗ schrieben steht: Das Volk setzte sich nieder zu essen und zu trinken, und stand auf zu spielen. Auch laßt uns nicht Hurerei treiben, wie etliche unter jenen Hurerei trieben, und fielen auf einen Tag dreiundzwanzigtausend. Laßtuns auch Christumnichtversuhen, wie etliche von jenen ihn versuchten, und wurden von den Schlangen um⸗ gebracht. Murret auch nicht, gleichwie jener etliche murrten, undwurden um⸗ gebracht durch den Verderber. Solches alles widerfuhr ihnen zum Vorbilde; es ist aber geschrieben uns zur War⸗ nung, auf welche das Ende der Welt gekommen ist. Darum, wer sich läßt dünken, er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht falle. Es hat euch noch keine, denn menschliche Versuchung be⸗ treten; aber Gott ist getreu, der euch nicht läßt versuchen über euer Ver⸗ mögen, sondern macht, daß die Ver⸗ suchung so ein Ende gewinne, daß ihr es könnt ertragen.
Evang. am 10. Sonnt. n. Trinit., Luc. 19, V. 41—48.
zu dem ersten: Wieviel bist du meinem Herrn schuldig? Er sprach: Hundert
U als er nahe hinzu kam, sah er die Stadt an und weinte über


