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Gesangbuch für die Evangelische Landeskirche in Hessen
Entstehung
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Der Tag des Herrn

neu⸗ en Ta⸗ges ⸗lich⸗ te; mun⸗tern An⸗ge⸗ ſich te;] 1 f Glan⸗ ze bei,/ daß mein Sab⸗ bat froͤh⸗lich ſei. 2. Brunnquell aller Seligkeit,/ laß mir deine Ströͤme fließen;/ mache Mund und Herz bereit,/ deiner Gnade zu I genießen;/ ſtreu das Wort mit Segen ein,/ laß es hundert⸗ früchtig ſein!

3. Zünde ſelbſt das Opfer an,/ das auf meinen Lippen lieget;/ ſei mir Weisheit, Licht und Bahn,/ daß kein Irr⸗ tum mich betrüget/ und kein fremdes Feuer brennt,/ welches dein Altar nicht kennt.

4. Laß mich heut und allezeit/ heilig, heilig, heilig ſingen/ und mich in die Ewigkeit/ mit des Geiſtes Flügeln ſchwingen;/ gib mir einen Vorſchmack ein,/ wie es mag im Zimmel ſein.

5. Ruh in mir und ich in dir,/ bau ein Paradies im Herzen,/ offenbare dich doch mir,/ ſende meiner Andacht Kerzen/ immer neues Feuer zu, /o du Liebesflamme dul! 6. Dieſer Tag ſei dir geweiht;/ weg mit allen Kitelkeiten!/ Ich will deiner Herrlichkeit/ einen Tempel zubereiten,/ nichts ſonſt wollen, nichts ſonſt tun,/ als in deiner Liebe ruhn. Benjamin Schmolck, 1737.

woh⸗ne mir mit

Zum Anfang des Gottesdienſtes

4 II. Jahrhundert.

Komm, hei⸗li⸗ger Geiſt, er⸗füll die Zer⸗zen