Meßandacht.
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Ein gutes Kind geht ohne Spre⸗ chen und Umherschauen zur Kirche; es nimmt andächtig Weihwasser, beugt die Kniee vor dem göttlichen Heilande, der auf dem Altare ge⸗ genwärtig ist, und geht eingezogen an seinen Platz. Dort kniet es nieder und denkt: Gott sieht mich, und ich sehe ihn nicht; in der heiligen Messe kommt Christus vom Himmel herab auf den Altar; ich will ihn so fromm verehren,
wie die guten Hirten in Bethlehem. Der Schutzengel an meiner Seite
wird voll heiliger Furcht Jesus anbeten, und ich will es auch so machen.


