Lone⸗
121
— 15—
O, stille mein Verlangen,
Du einzig' Seelengut!
Im Geiste zu empfangen
Dein wahres Fleisch und Blut. Zum Schlusse.
Nun ist das Lamm geschlachtet,
Das Opfer ist vollbracht;
Nun haben wir betrachtet,
Gott! Deine Lieb' und Macht.
Die bleib' uns stets zugegen,
Aus Deinem Gnadenmeer
Ström' immer uns Dein Segen
Durch dieses Opfer her!
III.
Zum Eingang. Hier liegt vor Deiner Majestät Im Staub die Christenschaar. Das Herz zu Dir, o Gott! erhöht, Die Augen zum Altar. Schenk' uns, o Vater! Deine Huld Vergib' uns uns're Sündenschuld! O Gott, von Deinem Angesicht Verstoß' uns arme Sünder nicht; Verstoß' uns nicht, Verstoß' uns Sünder nicht!
Zum Gloria. Gott soll gepriesen werden, Sein Nam' gebenedeit, Im Himmel und auf Erden Jetzt und in Ewigkeit; Lob, Ruhm und Dank und Ehre Sei der Dreieinigkeit!


