„Einem Seraph gleich entzücket,
Fandst du dich am Tische ein, Wo uns Jesus selbst beglücket,
Uns will Gast und Speise sein.
O, wie glühte dein Verlangen
Nach dem wahren Himmelsbrot, Fromm und oft Ihn zu empfangen, Deinen hier verborgnen Gott!
„Kindlich zart war deine Liebe
Zu der Himmelskönigin,
Du gabst ihr aus reinstem Triebe Dein Gelübd' zum Opfer hin: Allzeit rein und keusch zu leben, Wie ihr Beispiel dir gezeigi;
Du bleibst ihr als Sohn ergeben, Sie als Mutter dir geweiht.
. Früh hast du den Kampf vollendet,
Zu dem Lohne rief dich Gott,
Den er allen herzlich spendet,
Die getreu sind bis zum Tod. Lasst mich, riefst du, freudig eilen Hin ins schöne Vaterhaus;
Nicht mehr mag ich hier derweilen, Gern zieh ich von hinnen aus.
„Bitt für uns, wenn die Gefahren
Droh'n von Hölle, Welt und Fleisch, Dars die Treue wir bewahren, Dass wir bleiben fromm und keusch!
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