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trauen deine große Liebe, die du der Welt erzeiget hast durch die Sendung ibe du deines Eingebornen voll Gnade und Wahrheit. In Dunkel und ns alle Finsterniß lag die Welt, da hast du über ihr aufgehen lassen das
Licht aus der Höhe. Wir gingen allesammt in der Irre, da hast du uns den rechten einigen Hirten gegeben, daß er suche das Verirrte und die Verlornen wiederbringe. Du hast deines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben; durch ihn dürfen wir dich unsern Vater nennen und sind deine Kinder und Erben.
O laß es uns jetzt in unserer gemeinsamen Feier und am Tische
9968 des Herrn neu ermessen, wie elend wir wären ohne ihn, durch wel— G6⸗ chen der Zutritt uns offen steht zu dem Throne deiner Gnade, auf Hroßes daß auch wir miteinstimmen in den Lobgesang der Engel: Ehre „deinte sei Gott in den Höhen und Friede auf Erden, an den Menschen ein Keiland Wohlgefallen. Was jetzt noch ferne ist von dir, das bringe durch Ansere die Freudenbotschaft des heutigen Festes nahe. Wo noch eine Stätte konnen des Streites oder ein Herz voll Unfriedens ist, da laß wiederkehren
Frieden und Freude in dir. Was dir an uns noch mißfällt, das 9 ge⸗ nimm hinweg. Schenke uns bußfertige Herzen, und schaffe in uns, ke uns was dir wohlgefällig ist, daß wir durch Christus neue Menschen n hin werden, die dich loben und lieben in Ewigkeit. ů d Wir Sei mitten unter uns in deinem Heiligthum, und wo heute in aller Welt die Wunder deiner Liebe verkündigt werden, da gieb dem Worte des Lebens Kraft und verschaffe ihm einen reichlichen Eingang
Wir in die Herzen, auf daß in Jesu Namen sich beugen alle Kniee und
estalt ö alle Zungen bekennen, daß er der Herr sei, zum Preise deiner ewigen
Herr Gnade. Amen.
und Unser Vater u. s. f.
Armen
Volke Erstes Gebet nach der Predigt.
n den Erhebet euere Herzen in froher Andacht zu Gott und betet:
et sei, Liebreicher Gott, gnädiger Vater in Christo! Wir sagen dir Lob und Dank, daß du deinen geliebten Sohn, unsern Herrn Jesus Chri⸗
erfülle stus, in die Welt gesendet hast, das Verlorene zu suchen und selig
Güte. zu machen. Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns ge⸗
von wohnet; wir haben seine Herrlichkeit gesehen als die Herrlichkeit des
hier Eingebornen vom Vater voll Gnade und Wahrheit. Nimm in Gnaden
Segne an, o Gott, unsere Dankgebete und Lobgesänge zu deiner und deines
n Er⸗ Sohnes Ehre, und gieb, daß diese Freudenbotschaft unter uns nicht
ir in nur verkündigt und gepriesen, sondern auch geglaubt werde und Früchte
d du bringe zum Heil unserer Seelen. Mache fest und lebendig in uns
aters. die beseligende Gewißheit, daß du uns deinen Sohn und mit ihm
alles schenkest. Laß das Licht seines Evangeliums sich ausbreiten über alle Völker der Erde, daß es auch denen leuchte, die noch in Finsterniß und Schatten des Todes sitzen; und wo unter uns noch Zweifel und igkeit Unglaube die Seelen verdunkelt, da komm unserer Schwachheit zu 0 Hülfe. Mehre uns den Glauben an deinen Sohn und die feste Zu— versicht, daß er ist Christus, gestern und heute eben derselbe und in die Ewigkeit.


