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15. Lob, Ehr' sei Gott im höchsten Thron, der uns schenkt seinen eingen Sohn; Deß freuet sich der Engel Schaar Und singet uns solch neues Jahr.
Martin Luther(1483—1546.)
Mel.: Schmücke dich, o liebe Seele. omm', mein
844. Herz! aus
Jesu Leiden Strömt auch dir ein Quell der Freuden; Stille hier dein sehnlich Dür— sten Aus dem Kelch des Lebensfürsten! Daß ich einen Heiland habe Und in seinem
Heil mich labe Und in sein
Verdienst mich kleide, Das ist meines Herzens Freude.
2. Zwar ich hab' ihn alle Tage, Wenn ich Sehnsucht
nach ihm trage; Er ist auf
der Himmelsreise Täglich
mich ihm verbinden, Werd' ich's tiefer noch empfinden, Daß ich einen Heiland habe, Der am Kreuz und in dem Grabe, Wie sein Wort mir sagt und schreibet, Mein Er⸗ löser war und bleibet.
4. Ach, wie werd' ich oft so müde, Wie entweicht der süße Friede! Sünd' und Welt kann mich verwunden, Wenn mir dieses Licht entschwun— den, Daß ich einen Heiland habe, Der mit seinem Hirten⸗ stabe Sanft und mild und voll Vergeben Mir nichts ist als Heil und Leben.
5. Sei gesegnet, ew'ge Liebe, Daß du mir aus treuem Triebe, Da das Miß— trau'n mich vergiftet, Solch ein Denkmal hast gestiftet, Daß ich einen Heiland habe, Der den Gang zum Kreuz und Grabe Gern gethan,
mich zu versöhnen Und mit
meine Seelenspeise. Daß ich Gnade mich zu krönen.
einen Heiland habe, Bleibt
mein Alles bis zum Grabe, Und ich mag nichts Anders wissen, Als sein Lieben zu genießen.
3. Dennoch will ich mit Verlangen Auch sein Abend— mahl empfangen; Darf ich da
6. Heil'ges Brot, sei mir gesegnet, Weil mir der mit dir begegnet, Der mit seinen theuren Wunden Die Er— lösung mir erfunden! Daß ich einen Heiland habe, Der erblaßt und todt im Grabe Auch für meine Schuld ge—


