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Nach dem heiligen Abendmahl. 293 sey noch in ihrem Orden. Nein, mein IEsus ist das Licht, Dich, mein Bruder, lass' ich nicht.
8. Mein Gewissen, stille dich, deine Handschrift ist durchstrichen, JEsus, der so jämmerlich Martervoll am Kreuz erblichen, Der vertritt mich vor Gericht: Meinen IEsum lass' ich nicht.
9. Kommt, ihr Teufel, sprecht mir Hohn, Fragt: ob ich sey GOttes Erbe? Freilich, IEsus, GOttes Sohn, Bleibt mein Erbtheil, wenn ich sterbe. Trotz! wer mir dieß Gut abspricht: Meinen IEsum lass' ich nicht.
10. Tod! dein Stachel ist entzwei, Christus ist zum Gift dir worden; Von dir bin ich ewig frei, Bin nicht mehr in deinem Orden, Trotz! daß mich dein Stachel sticht, Weil ich JEsum lasse nicht.
11. Hölle! schweig', denn deine Glut Ist für mich ganz ausgelöschet; JEsus ist es, dessen Blut Mich ganz rein von Sünden wäschet Und mich frei vom Feuer spricht: Meinen IEsum lass' ich nicht.
12. JEsus ist und bleibet mein, Er hat sich mit mir verlobet Wie ein Bräut'gam, ich bin sein. Ob der Feind voll Grimm auch tobet, Weiß ich, daß mir nichts geschicht, Weil ich JEsum lasse nicht.
13. Laß mich auch, mein JEsu, nicht, Wenn es mit mir kommt zum Ende; Wenn mir Sinn und Herze bricht, IEsu, nimm in deine Hände Meinen Geist, mein Lebens⸗ licht; Ach, mein IEsu! laß mich nicht.
14. Und deß bin ich auch gewiß, Weil mein IEsus mir verheißen, Aus des Todes Finsterniß Mich mit starker Hand zu reißen! D'rum mein Herze gläubig spricht: Amen! IEsum lass' ich nicht.
(Dr. J. F. Mayer.)


