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über die Heilsordnung.
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so im Glauben in ihn eingeht und seine Worte und Werke sich aneignet, zu dem spricht er durch sei— nen Geist, wie zu dem Gichtbrüchigen: Sey getrost, deine Sünden sind dir vergeben. Die Vergebung der Sünden macht Licht im Herzen und die seligmachenden Wahrheiten des allerheiligsten Glaubens schließen sich immer mehr dem nach GOtt verlangenden Geiste auf, so daß es von Glauben in Glauben geht und immer tiefer hinein in die Gemeinschaft GOttes und IEsu. So genießt dann das Herz die Wonne der Versöh— nung mit GOtt, und erlangt in der Rechtferti— gung den Zugang zu dem Vater, der das versöhnte Kind ansehen will, als hätte es nicht gesündigt, als fromm und gerecht, als sein liebes Kind, das ver— loren war und ist wieder gefunden(Luc. 15, 24.). So schwindet alle Furcht, und das Kind redet mit dem Vater, d. h. betet und ist wie im Himmel, und kann in der seligen Kindschaft GOttes sich auch rühmen der zukünftigen Herrlichkeit. Und aus dieser Freudig— keit des Glaubens fließt:
§. 23. Die Heiligung, wie der helle Bach aus der Quelle, wie die Frucht aus der Wurzel kommt.
In das durch den Glauben gereinigte Herz kann der heilige Geist sich ergießen als ein Strom neuen Lebens, und wenn er vorher von den ersten Anfängen des geistlichen Lebens an lbesonders in der Taufe) auf unsern Geist einwirkte, so kommt es in den Seelen, die durch wahren und lebendigen Glauben ganz für das Göttliche aufgeschlossen sind, da kommt es zur Einwaͤhnung des heiligen Geistes in unserem Geist,


