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2. Adventlieder. 13
8. Wer mag sich wider ihn erkühnen und ihm ver⸗ weigern seinen Zoll? Laß du dein Herz nur vor ihm grünen und werde seines Ruhmes voll. So manches Lied ist schon verklungen: das Hosianna tönt noch heut, das Hosianna wird gesungen, so lang im Himmel Gott gebeut!
9. Auf, tretet unter Jesu Fahnen, zieht mit der aus⸗ erwählten Schaar, zum heil— gen Berg den Weg zu bah— nen, zu Gottes Tempel und Altar! Wo Jesus wandelt, da ist Wonne, da singt man von der Freudenzeit; wo Jesus weilt, da scheint die Sonne der Gnade und Barm— herzigkeit.
10. Einst wird er mächtig wiederkommen, herab von seines Vaters Haus, ein Flammenblitz selbst für die Frommen, und für die Bösen Schreck und Graus; dann richtet er den Kreis der Er— den, dann kommt er und mit ihm sein Lohn; o betet, daß wir würdig werden, zu stehen vor des Menschen Sohn!
Heinrich Puchta, 4 1858.
Eigene Melodie.
24. Dein König kommt f
in niedern Hül⸗ len, sanftmüthig auf der Es— lin Füllen, empfang ihn froh,
Jerusalem! Trag ihm ent⸗ gegen Friedenszweige, be— streu mit Palmen seine Steige; so ists dem Herren angenehm.
2. O mächtger Herrscher ohne Heere, gewaltger Käm— pfer ohne Speere, o Friedens⸗ fürst von großer Macht! Es wollten dir der Erde Herren den Weg zu deinem Throne sperren, doch du gewannst ihn ohne Schlacht.
3. Dein Reich ist nicht von dieser Erden, doch aller Erde Reiche werden dem, das du gründest, unterthan. Bewaffnet mit des Glau⸗ bens Worten, zieht deine Schaar nach den vier Orten der Welt hinaus und macht dir Bahn.
4. Und wo du kommest hergezogen, da ebnen sich des Meeres Wogen, es schweigt der Sturm, von dir bedroht. Du kommst, auf den empörten Triften des Lebens neuen Bund zu stif⸗ ten, und schlägst in Fessel Sünd und Tod.
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5. O Herr von großer Huld und Treue, o komme du auch jetzt aufs Neue zu uns, die wir sind schwer ver⸗ stört! Noth ist es, daß du selbst hienieden kommst, zu erneuen deinen Frieden, da⸗ gegen sich die Welt empört.


