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auf Dich genommen, daß ich dort auf jenen Tag aller Qual entgehen mag.
3. Du hast eher nicht gerast't, bis Du mich gefun⸗ den hast, bist am Kreuz für mich gestorben, daß Du meine Seel erworben. O laß solche Müh und Pein an mir nicht verloren sein.
4. Rechter Rächer aller Schuld, ich begehre Deine Huld. Laß Vergebung meiner Sünden mich bei Deiner Güte finden, eh' der große Tag einfällt, der zur Rech— nung ist bestellt.
5. Ich beseufze meine That, die den Zorn verdienet hat; es erröthen meine Wangen über dem, was ich be— gangen; ach, ich bitt in solcher Noth: Schone meiner, treuer Gott!
6. Weil Maxia fand Genad, da sie thränend Buße that, weil dem Schächer ward gewähret, was er hat von Dir begehret, setze billig auch noch ich meine Hoff— nung fest auf Dich.
7. Mein Gebet ist zwar nicht werth, daß ihm sol⸗ ches widerfährt; aber Du, mein Hort, verhüte aus un⸗ endlich großer Güte, daß nicht in der Höllen Weh' ich in Ewigkeit vergeh'.
8. Hilf, daß, wo Du stellest hin Deine Schäflein, ich auch bin; reiß mich ferne von den Böcken, die ein strenger Spruch wird schrecken; laß mich zu der Rechten steh'n und zur Herrlichkeit eingeh'n.
9. Wann Du wirst in Deinem Grimm durch des strengen Urtheils Stimm zu der Höllen Pfuhl und Flam⸗ men die verfluchte Schaar verdammen, sprich mir, wie den Frommen, zu: Komm, Gesegneter, auch Du!
10. Daß ich in des Himmels Saal unter Deiner


