3. Ich bin der§HErr, dein Gott!
Fünfzig Tage nach dem Auszuge aus Aegyp⸗ ten, da das Volk Israel um den Berg Gottes Horeb gelagert war, kam der HErr, Jehova Ze⸗ baoth, um mit Seinem Volke von Angesicht zu Angesicht zu reden. Das Gebirge rauchte und die Hügel hüpften, finstre Wolken lageu auf dem Gipfel des Berges Gottes, Seine Strahlen fuhren aus den Wolken, Sein h. Engel ließ der Posau⸗ nen Hall lang hin tönen, wie er am Tage des Gerichts tönen wird. Schrecklich und prächtig offenbarte Sich der HErr! Eg, der Richter aller Welt, kam, um Sein Gesetz, die Regel Seines Gerichts, bekannt zu machen, die strenge Regel eines strengen Gerichts. Als alles Volk Ihm gegenüber stand, voll Angst und Schreckens, begann der HErr Seine Befehle, und an der Spitze Seiner Worte stand Eins, in welchem alle Majestät des allmäch⸗ tigen Redners offenbar wurde. Der HéErr sprach:
Ich bin der HERR, dein Gott!
Die Könige der Erde haben dies Wort nach⸗ geahmt und die Herrscher in Landen haben von


