1. Anrufung des dreieinigen Gottes.
Das walte der Allmächtige, der ein neues Herz und einen neuen Geist in uns schaffen, der das steinerne Herz aus uns wegnehmen und uns ein fleischernes, fühlendes Herz geben, der aus uns solche Leute machen kann, die in Seinen Geboten wandeln, Seine Rechte halten und darnach thun! Er wolle durch Seine allmächtige Kraft bewirken, was wir ohnmächtige Menschenkinder nicht vermögen! Das walte der Erste und der Letzte, das A und das O, der Anfang und das Ende, der An⸗ fänger und Vollender unsers Glaubens, der durch Seine Gnade machen kann, daß die Letzten die Ersten werden und die, welche nur eine Stunde gearbeitet haben, den Groschen mit denen empfan⸗ gen, welche des Tages Last und Hitze trugen! Er wolle, der gute Hirte, vom Morgen und vom Abend, von Mitternacht und Mittag herzuführen zu der Einen Heerde alle Seine Schaafe!
Das walte der Trost unserer Seelen, die Freude unsers Herzens, der Regierer unserer Gedanken, der
Herrscher unsers Lebens, der Führer und Geleits⸗ 1*


