XIV
Diese dritte, wie die zweite Auflage der„Prü— fungstafel“, zeichnet sich vor der ersten nicht bloß durch Vermehrung der Gebete aus, sondern auch durch Verfolgung eines, wie ich glaͤube, strengeren und auch reicheren Gedankengangs. Die neu hin⸗ zugekommenen Gebete sind zum Theil aus der Zeit vor der Reformation genommen; es ist aber, wie überhaupt an vielen Gebeten, hie und da nach be— stem Wißen und Gewißen Aenderung geschehen. Manches ist neu und von der Hand des Heraus⸗ gebers; es wird leicht zu erkennen sein und stört hoffentlich das Ganze nicht.
Gott segne nun dies Büchlein zum dritten Male und laße es Frucht schaffen in Haus und Kirche.
Am 12. August 1850.


