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Evangelisches Gesangbuch für Rheinland und Westfalen
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15.

Verzeichnis der Liederdichter.

David Behme, geb. 1605 zu Bernstadt in Schlesien und ebenda 1657 als Herzoglich Olsscher Hofprediger und Konsistorialrat ge⸗ storben. 487.

Johann Betichius, geb. 1650 zu Steckby in Anhalt, gest. 1722

als Diakonus zu Zerbst. 419.

Johann Daniel Karl Bickel, geb. 1737 zu Altweilnau in Nassau,

gest. 1809 als Konsistorialrat und Superintendent zu Usingen, Herausgeber des Nassau-Usingischen Gesangbuches vom Jahre 1779. 204.

Kaspar Bienemann(Melissander), geb. 1540 zu Nürnberg,

Erzieher am Hofe des Herzogs Johann Wilhelm von Sachsen⸗ Weimar, gest. 1591 als Generalsuperintendent zu Altenburg. 368.

Sigismund von Birken(Betulius), geb. 1626 zu Wildenstein

(Wildstein) bei Eger, mit seinen Eltern des Glaubens wegen aus Böhmen flüchtig, Erzieher am Wolfenbüttler und Mecklenburger Hofe, von Ferdinand III. geadelt und als Dichter gekrönt, starb 1681 als Privatgelehrter zu Nürnberg. 106. 299.

Justus Henning Böhmer, geb. 1674 zu Hannover, Professor der

Rechte, Kanzler des Herzogtums Magdeburg und Direktor der Universität zu Halle, woselbst er 1749 starb. 133.

Karl Heinrich von Bogatzky, geb. 1690 zu Jankowe in Schlesien,

Verfasser zahlreicher Erbauungsschriften, gest. 1774 als Privatmann im Waisenhaus zu Halle. 188. 336.

2. Hermann Bonn(Bonnus), geb. 1504 zu Quakenbrück, Schüler

Luthers, gestorben als erster Superintendent zu Lübeck 1548.(93).

3. Anton Ulrich, Herzog zu Braunschweig⸗Lüneburg, geb. 1633,

seit 1685 Mitregent und seit 1704 regierender Herzog von Braun⸗ schweig-Wolfenbüttel, trat 1710 zur römisch⸗katholischen Kirche über und starb 1714 zu Salzdahlum. 382.

Joachim Justus Breithaupt, geb. 1658 zu Nordheim in Hannover,

gest. 1732 zu Kloster Bergen als Professor der Theologie in Halle, Generalsuperintendent des Herzogtums Magdeburg und Abt des evangelischen Stifts Kloster Bergen. 265.

5. Samuel Gottlieb Bürde, geb. 1753 zu Breslau, gest. 1831 als

Kanzleidirektor in Berlin. 163. 357.

Christian Karl Josias von Bunsen, geb. 1791 zu Korbach in

Waldeck, preußischer Gesandter in Rom und London, machte sich um das Kirchenlied hochverdient durch die Herausgabe desAllgemeinen Gesang- und Gebetbuchs 1833 und starb 1860 zu Bonn. 430.

7. Franz Joachim Burmeister, Freund und Mitarbeiter des Lieder⸗

dichters Johann Rist, geb. 1633 und gest. 1672 als Pastor in seiner Vaterstadt Lüneburg. 494.

Matthias Claudius, derWandsbecker Bote, geb. zu Reinfeld

im Holsteinischen 1740, gest. zu Hamburg 1815 als Bankrevisor. 4. 42.

Tobias Clansnitzer, geb. 1618 zu Thum in Sachsen, gest. 1684

als kurpfälzischer Kirchenrat zu Weiden in der Oberpfalz. 29.

‚Johann Andreas Cramer, geb. 1723 zu Jöhstedt im sächsischen

6¹9. Professor der Theologie zu Kiel, daselbst gest. 1788. l..