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Evangelisches Gesangbuch für Rheinland und Westfalen
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Lob und Dank. 23

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2. Wasser, Luft und Erde, ja dein ganz Gebiete ist ein Schauplatz deiner Güte: deiner Langmut Ehre wird durch neue Proben immer herrlicher erhoben. O wie weit, o wie breit über Berg und Hügel streckt sie ihre Flügel.

22 Was wir davon denken, was wir sagen können,

ist ein Schatten nur zu nennen.

Tag für Tag zu leiden,

Tag für Tag zu dulden

so viel Millionen Schulden,

und dazu

ohne Ruh

lieben für das Hassen,

Herr, wer kann das fassen? 4.

Du vergiebest Sünde,

hörst der Sünder Flehen,

wenn sie weinend vor dir stehen.

Deine Rechte dräuet

und erbarmt sich wieder,

legt die Pfeile gerne nieder, obwohl doch immer noch neue Schuld sich reget, wenn dein Zorn sich leget. 5. Herr, es hat noch keiner, der zu dir gegangen, statt der Gnade Recht empfangen: wer zu deinen Füßen sich mit Thränen senket, dem wird Straf und Schuld geschenket. Unser Schmerz rührt dein Herz, und du willst der Armen gnädig dich erbarmen. 6. König, sei gepriesen, daß du so verschonest und uns nicht nach Werken lohnest; deiner Hand sei Ehre, die so wohl regieret und mit Ruhm das Zepter führet. Fahre fort, Zions Hort, Langmut auszuüben und die Welt zu lieben. Johann Jakob Rambach 16931735.

20.

Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme.

U

E I .... D .17 1 ö 1. Gro⸗ßer Gott, wir fal⸗len nie⸗der. Zwar du bedarfst nicht 1900 8. Dir zum Lob sind wir ge⸗bo⸗ren, so teur erkauft, so hoch er⸗ Q D ....I..I... II I I III I I I I III I l. .

Lie⸗der: uns ziemt und nützt dein Lob so sehr. ko⸗ren. O Se⸗lig⸗keit, dir ge⸗ben Ehr!

ů Zu deinem Lo⸗-be