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Evangelisches Kirchengesangbuch für den Konsistorialbezirk Cassel : [nebst] Evangelien und Episteln / hrsg. vom Königlichen Konsistorium zu Cassel unter Mitw. des Gesamt-Synodal-Ausschusses
Entstehung
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3 Am 21. Sonntage nach Trinitatis. Etliche aber griffen seine Knechte,

höhnten und töteten sie. Da das der König hörte, ward er zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. Da sprach er zu sei⸗ nen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereitet, aber die Gäste waren es nicht wert. Darum geht hin auf die Straßen und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet. Und die Knechte gin⸗ gen aus auf die Straßen und brach⸗ ten zusammen, wen sie fanden, Böse und Gute, und die Tische wurden alle voll. Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen, und sah allda einen Menschen, der hatte kein hoch zeitliches Kleid an, und sprach zu ihm: Freund, wie bist du herein gekommen und hast doch kein hochzeit⸗ liches Kleid an? Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Häude und Füße, und werft ihn in die äußerste Finsternis hinaus, da wird sein Heulen und Zähnklappen. Denn viele sind be⸗ rufen, aber wenige sind auserwählt. Epistel, Ephes. 5, V. 1521. So seht nun zu, wie ihr vorsich⸗ tiglich wandelt, nicht als die Un⸗ weisen sondern als die Weisen. Und schickt euch in die Zeit, denn es ist böse Zeit. Darum werdet nicht un⸗ verständig, sondern verständig, was da sei des Herrn Wille. Und sauft euch nicht voll Weins, daraus ein unordent⸗ liches Wesen folgt, sondern werdet voll Geistes. Und redet untereinander von Psalmen und Lobgesängen und geist⸗ lichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzeu. Und sagt Dank allezeit für alles, Gott und dem Vater, in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi. Und seid untereinander unterthan in der Furcht Gottes.

Evang.am 21. Sonnt. n. Trinit.,

Johannes 4, V. 4754.

nd es warein Königischer, des Sohn

lag krank zu Kapernaum. Dieser

örte, daß Jesus kam aus Judäa in V

Galiläa, und ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinab käme und hülfe seinem Sohne: denn er war totkrank. Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht. Der Königische sprach zu ihm: Herr, komm hinab, ehe denn mein Kind stirbt. Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein Sohn lebt. Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. Und indem er hinab ging, begegneten ihm seine Knechte, verkündigten ihm und sprachen: Dein Kind lebt. Da forschte er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit ihm geworden war. Und sie spra⸗ chen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber. Da merkte der Vater, daß es um die Stunde wäre, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzem Hause. Das ist nun das andere Zeichen, das Jesus that, da er aus Judäa in Galiläa kam.

Epistel, Ephes. 6, V. 1017.

Zen meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht an den Harnisch Got⸗ tes, daß ihr bestehen könnt gegen die listigen Anläufe des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Um deswillen so ergreift den Harnisch Gottes, auf daß ihr, wenn das böse Stündlein kommt, Widerstand thun und alles wohl ausrichten und das Feld be⸗ halten möget. So steht nun, um⸗ gürtet eure Lenden mit Wahrheit, und angezogen mit dem Krebs der Gerech⸗ tigkeit, und au Beinen gestiefelt, als fertig, zu treiben das Evangeliunn des Friedens, damit ihr bereitet seid. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit welchem ihr auslöschen könnt alle feurige Pfeile des Bösewichts, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Gei⸗ stes, welches ist das Wort Gottes.

fand ihm er g spra schu nied Ged

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