Druckschrift 
Evangelisches Kirchengesangbuch für den Konsistorialbezirk Cassel : [nebst] Evangelien und Episteln / hrsg. vom Königlichen Konsistorium zu Cassel unter Mitw. des Gesamt-Synodal-Ausschusses
Entstehung
Einzelbild herunterladen

erhöht an ihn sondern

52 36.

htums, rkennt⸗ jreiflich rschlich Herrn st sein er hat 5 ihm n von u sind Ewig⸗

rinit.,

r klei⸗ köst⸗ Tage raber 5, der ären, nden Tische und 5 be⸗ starb ugeln zieiche aben. Nder alif und und dich ß er asser denn ume. ohn, hast Dda⸗ nun virst ist roße Iten

:.

*

und

von hinnen hinab fahren zu euch, können nicht, und auch nicht von dannen zu uns herüber fahren. Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, daß du ihn sendest in meines Vaters Haus; denn ich habe noch fünf Brüder, daß er ihnen bezeuge, auf daß sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. Abraham sprach zu ihm: Sie haben Mosen und die Propheten; laß sie dieselben hören. Er aber sprach: Nein, Vater Abra⸗ ham; sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße thun. Er aber sprach zu ihm: Hören sie Mosen und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, ob jemand von den Toten auferstände.

Epistel, 1. Joh. 4, V. 1621.

ott ist die Liebe, und wer in der

Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott in ihm. Daran ist die Liebe völlig bei uns, auf daß wir eine Freudigkeit haben am Tage des Gerichts; denn gleichwie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein; wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe. Laßt uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. So je⸗ mand spricht: Ich liebe Gott, und haßt seinen Bruder, der ist ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht? Und dies Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe.

Evang. am 2. Sonnt. n. Trinit., Luk. 14, V. 1624.

Eꝰ war ein Mensch, der machte ein

großes Abendmahl, und lud viele dazu. Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu s agen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit. Und sie fingen an alle nach einander sich zu eutschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft, und muß hinaus:

3. Sonntage nach

Trinitatis. 2⁵5

gehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der andere sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen. Und der Knecht kam und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus bald auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein. Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast: es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune, und nötige sie herein zu kommen, auf daß mein Haus voll wird. Ich sage euch aber, daß der Männer keiner, die geladen sind, mein Abendmahl schmecken wird.

Ep istel, 1. Joh. 3, V. 1318.

erwundert euch nicht, meine Brü⸗

der, ob euch die Welt haßt. Wir wissen, daß wir aus dem Tode in das Leben gekommen sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebt, der bleibt im Tode. Wer seinen Bruder haßt, der ist ein Tot⸗ schläger, und ihr wißt, daß ein Tot⸗ schläger nicht hat das ewige Leben bei ihm bleibend. Daran haben wir erkannt die Liebe, daß er sein Leben für uns gelassen hat, und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen. Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat, und sieht seinen Bruder darben, und schließt sein Herz vor ihm zu, wie bleibt die Liebe Gottes bei ihm? Meine Kindlein, laßt uns nicht lieben mit Worten, noch mit der Zunge, sondern mit der That und mit der Wahrheit.

Evang. am 3. Sonnt. n. Trinit., Luk. 15, V. 110.

Eꝰ nahten aber zu ihm allerlei

Zöllner und Sünder, daß sie

ihn hörten. Und die Pharisäer und