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34—41.
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Am 2. und 3. Sonntage nach Ostern. 19
sei mit euch! Und als er das sagte, Zeigte er seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, daß sie den Herrn sahen. abermal zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und da er das sagte, blies er sie au und spricht zu ihnen: Rehmet hin den heiligen Geist; welchen ihr die Sünde erlasset, denen sind sie aulassen und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.
Epistel, 1. Joh. 4—10.
enn alles, was von Gott geboren
ist, überwindet die Welt, und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist aber, der die Welt überwindet, ohne der da Aaubt, daß Jesus Gottes Sohn ist? Dieser ist es, der da kommt mit Wasser und Blut, Jesus Christus, nicht mit Wasser allein, sondern mit Wasser und Blut. Und der Geist ist es, der da zeugt, daß Geist Wahrheit ist. Denn drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist, und diese drei sind eins. Und drei sind, die da zeugen auf Erden: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind beifammen. So wir der Menschen Zeugnis an⸗ nehmen, so ist Gottes Z Zeugnis größer; denn Gottes Zeugnis ist das, daß er gezeuget von seinem Sohne. Wer da glaubt an den Sohn Gottes, der hat solches Zeugnis bei ihm.
5,% V.
Evang. am 2. Sonnt. nach Ostern(Misericordias Domini), Joh. 10, V. 12—16.
Ich bin ein guter Hirte. Ein guter NI ieh läßt sein Leben für die Schafe.
Ein Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht, und der Wolf er⸗ hascht und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht, denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht. Ich bin ein guter Hirte, und erkenne die
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Da sprach Jeien Lebe noch andere
Meinen, und bin bekannt den Meinen, wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater, und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle, und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stinume hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden. Epistel, 1. 21—25. enn dazu seid ihr berufen, sintemal auch Christus gelitten hat für uns und uns ein Vorbild gelassen, daß ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen: welcher keine Sünde gethan hat, ist auch kein Betrug in seinem Munde
Petri 2, V.
erfunden. Welcher nicht wieder schalt, da er gescholten ward, nicht drohte,
da er litt: er stellte es aber dem heim, der da recht richtet; welcher unsere Sünde selbst geopfert hat an seinem Leibe auf dem Holz, auf daß wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtig⸗ keit leben; durch welches Wunden ihr seid heil geworden. Denn ihr waret wie die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.
Evangelium am 3. Sonntage nach Ostern(Jubilate), Joh. 16, V. 16—23
72 Uer ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen, denn ich gehe zum Vater. Da sprachen etliche unter seinen Jüngern untereinander: Was ist das, daß er sagt zu uns üÜber ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen, und daß ich zum Vater R Da uber sie: Was ist das, daß er sagt: lber ein kleines? Wir wissen nicht, was er redet. Da merkte Jesus, daß fie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Davon fragt ihr untereinander, daß ich gesagt habe: Über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber über ein kleines, so werdet ihr 2*


