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die Welt bezwungen; hilf, daß ich deine Gütigkeit stets preis' in dieser Gnadenzeit und mög hernach dort oben in Ewigkeit dich loben.
Joh. Rist, 1607— 1667.
Mel. Warum sollt ich mich denn grämen, oder: Sei zufrieden, mein Gemüte.
34 2 Frögich soll mein
Herze springen dieser Zeit, da vor Freud alle Engel singen. Hört, hört, wie mit vollen Chören alle Luft laute ruft: Christus ist ge— boren!
2. Heute geht aus seiner Kammer Gottes Held, der die Welt reißt aus allem Jammer. Gott wird Mensch dir, Mensch, zu gute; Gottes Kind, das verbindt sich mit unserm Blute.
3. Sollt uns Gott nun können hassen, der uns gibt, was er liebt über alle Maßen? Gott gibt, unserm Leid zu wehren, seinen Sohn aus dem Thron seiner Macht und Ehren.
4. Sollte von uns sein ge⸗ lehret, der sein Reich und zu— gleich sich uns selbst verehret? Sollt uns Gottes Sohn nicht lieben, der jetzt kömmt, von uns nimmt, was uns will betrüben?
5. Er nimmt auf sich, was auf Erden wir gethan, gibt
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und bei Gott für den Tod Heil und Fried erwirbet.
Weihnachten.
6. Nun er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippen: Lasset fahren, lieben Brüder, was euch quält, was euch fehlt, ich bring alles wieder.
7. Ei, so kommt und laßt uns laufen; stellt euch ein, groß und klein, kommt mit großen Haufen; liebt den, der vor Liebe brennet, schaut den Stern, der uns gern Licht und Labsal gönnet.
8. Die ihr schwebt in großen Leiden, sehet, hier ist die Thür zu den wahren Freuden. Faßt ihn wohl, er wird euch führer an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren.
9. Wer sich findt beschwert im Herzen, wer empfindt seine Sünd und Gewissensschmerzen, sei getrost, hier wird gefunden, der in Eil machet heil auch die tiefsten Wunden.
10. Die ihr arm seid und elende, kommt herbei, füllet frei eures Glaubens Hände! Hier sind alle guten Gaben und das Gold, da ihr sollt euer Herz mit laben.
11. Süßes umfangen, laß mich dir, meine Zier, unverrückt anhangen. Du bist meines Lebens Leben. Nun kann ich mich durch dich wohl zufrieden geben.
sich an, unser Lamm zu werden,
unser Lamm, das für uns stirbet
12. Meine Schuld kann mich nicht drücken, denn du hast meine Last all auf deinem Rücken: kein Fleck ist an mir
Heil, laß dich
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5.— Gott


