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X. Lieder. 143
wieder an. Laß deinen Geist uns leiten, Daß wir zu allen Zeiten Dein heil'ges Lob ausbreiten. Barthol. Crasselius, gegen 1697.
2. Buße. Ach Gott und Herr, Wie groß und schwer Sind mein' begangne Sünden! Da ist niemand, der helfen kann, In dieser Welt zu finden.
Lief ich gleich weit, Zu dieser Zeit, Bis an des Erd⸗ reichs Enden; Und wollt' los sein Des Kreuzes mein, Würd' ich es doch nicht wenden.
Zu dir schrei ich, Verstoß nicht mich, Wie ich's wohl hab' verdienet: Ach, geh' doch nicht, Gott, ins Gericht, Dein Sohn hat mich versühnet.
Soll's ja so sein, Daß Straf' und Pein Auf Sünde folgen müssen: So fahr hier fort, Nur schone dort Und laß mich hier wohl büßen.
Gieb, Herr, Geduld, Vergiß der Schuld, Gieb ein ge⸗ horsam Herze, Daß ich ja nicht, Wie's oft geschicht, Mein Heil murrend verscherze.
Handle mit mir, Wie's dünket dir, Durch dein Gnad' will ich's leiden: Laß mich nur nicht Dort ewiglich Von dir sein abgescheiden. Martin Rutilins, geb. 1550, f 1618.
3. Buße und Gebet. Allein zu dir, Herr Jesu Christ, Mein Hoffnung steht auf Erden; Ich weiß, daß du mein Tröster bist, Kein Trost mag mir sonst werden:


