Zweiter Teil.
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Des Christen Wochengang.
„Ich harre täglich.“ Hiob 14, 14. „Alles, was ihr thut mit Worten oder Werken, das thut Alles in dem Namen des Herrn Jesu, und danket Gott und dem Vater durch ihn.“ Colosser 3, 17.
Einleikende Bekrachkung.
Da der Mensch nach Gottes Bilde erschaffen ist, muß er auch in seinem Thun und Werk an seines Gottes Thun und Werk sein heiliges Ur- und Vorbild haben. Als aber der allmächtige Gott Himmel und Erde erschuf, da vollendete er sein Tagewerk und schloß es ab in seinem großen heiligen Wochenwerke. Dies Wochenwerk Gottes leuchtet, wenn auch mit gebrochenen Strahlen, hinein in des Christen Wochen⸗ gang, denselben zu erhellen, zu heiligen und zu verklären. Da aber unser Wochengang um der Sünde willen ein mühseliger und beschwerlicher ist, so haben wir, lieber Christ, umsomehr Gott zu danken, daß an seiner Spitze der liebe Sonntag steht; das ist unter allen Tagen der schönste und herrlichste; von ihm singt ein Lied:
Hallelujah, schöner Morgen! Schöner als man denken mag: Heute fühl' ich keine Sorgen; Denn das ist ein lieber Tag, Der durch seine Lieblichkeit Recht das Innerste erfreut.
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