Teil eines Werkes 
[Hauptband] (1886) Frankfurter evangelisches Gesangbuch. [Hauptbd.]
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20 J. Heilige Zeiten.

zu unserm Heil erfüllt Jetzt der Väterheiße Bitte: Christus ist in unsrer Mitte!

2. Aber der der Welt er schienen, Wie vom Vater er gesandt, Wandelt mitten unter ihnen, Vielen fremd und un⸗ bekannt; Unbeachtet läßt man ihn Seinen Weg vorüberziehn; Ruft er, will man ihn nicht hören, Läßt in Sünden sich nicht stören.

3. Und er klopft an manche Pforte, Suchet Eingang hier und dort, Grüßt sie mit hold⸗ sel'gem Worte, Doch man weist ihn schnöde fort. Wer nicht fühlt, was ihm gebricht, Dem gefällt der Helfer nicht; Wer nicht in sein Herz will gehen, Läßt den Heiland draußen stehen.

4. Kennt ihr ihn, der uns zu retten Von dem Thron des Vaters kam Und, damit wir Frieden hätten, Unsre Strafe auf sich nahm? Lebt ihr als sein Eigentum Ihm zur Freu⸗ de und zum Ruhm? Seid auch ihr schon angeschrieben Unter denen, die ihn lieben?

5. Hosianna, sei will⸗ kommen! Heiland, kehre bei uns ein, Du sollst von uns aufgenommen, Herzlich auf⸗ genommen sein. Sieh, zum Einzug öffnen wir Freudig

unsre Herzen dir; Komm, o

komm, darin zu wohnen, Ja,

als König drin zu thronen.

Karl Joh Phil. Spitta, 18011859.

Mel. Der du das Los von meinen Tagen.

38. Dein König kommt in

niedern Hüllen, Ihn trägt der lastbarn Eslin Füllen, Empfangihn froh, Jerusalem! Trag ihm entgegen Friedens⸗ palmen, Bestreu den Pfad mit grünen Halmen! So ist's dem Herren angenehm.

2. O mächt'ger Herrscher ohne Heere, Gewalt'ger Käm⸗ pfer ohne Speere, OFriedens⸗ fürst von großer Macht! Es wollen dir der Erde Herren Den Weg zu deinem Throne sperren, Doch du gewinnst ihn ohne Schlacht.

3. Dein Reich ist nicht von dieser Erxden, Doch aller Erde Reiche werden Dem, das du gründest, unterthan. Bewaff⸗ net mit des Glaubens Worten Zieht deine Schar nach den vier Orten Der Welt hinaus und macht dir Bahn.

4. Und wo du kommest hergezogen, Da ebnen sich des Meeres Wogen, Es schweigt der Sturm, von dir bedroht.

Du ke Trifte Bund in ge