Teil eines Werkes 
[Hauptband] (1886) Frankfurter evangelisches Gesangbuch. [Hauptbd.]
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12 J. Heilige Zeiten.

End nicht mehr ist fern, Du wollest uns zu Gnaden dein Dir lassen stets befohlen sein. 4. Hilf, daß wir leben würdiglich Und in dir sterben seliglich, Daß wir lieben und loben dich Hier zeitlich und dort ewiglich. David Böhme, 1605-1657.

Eigene Melodie.

24. Gert sei Dank durch

alle Welt, Der sein Wort be ständig hält, Und der Sünder Trost und Rat Zu uns her⸗ gesendet hat.

2. Was der alten Väter Schar Höchster Wunsch und Sehnen war, Und was sie geprophezeit, Ist erfüllt in Herrlichkeit.

3. Zions Hülf und Abrams Lohn, Jakobs Heil und Davids Sohn, Wunder bar, Rat, Kraft und Held Hat sich treulich eingestellt.

4. Sei willkommen, o mein Heil, Hosianna, o mein Teil! Richte du auch eine Bahn Dir in meinem Herzen an.

5. Zeuch, du Ehrenkönig, ein, Es gehöret dir allein; Mach es, wie du gerne thust, Rein von aller Sündenlust.

6. Und wie du voll Sanft⸗ mut kamst, Jedes Armen dich

annahmst, Also sei auch jeder⸗ zeit Deine Sanftmut mir bereit.

7. Tröste, tröste meinen Sinn, Weil ich schwach und blöde bin. Daß im Glauben ich fortan Treu dir bleibe zugethan;

8. Daß, wenn du, o Lebens⸗ fürst, Prächtig wiederkommen wirst, Ich dir mög entgegen gehn Und vor dir gerecht

vestehn. H. Held, gegen 1650.

Mel. Zeuch ein zu deinen Thoren.

25. Mit Ernst, o Men⸗

schenkinder, Das Herz in euch bestellt, Damit das Heil der Sünder, Der wunderstarke Held, Den Gott aus Gnad allein Der Welt zum Licht und Leben Verheißen hat zu geben, Bei allen kehre ein.

2. Bereitet doch fein tüchtig Den Weg dem großen Gast, Macht seine Steige richtig, Laßt alles, was er haßt. Macht alle Bahnen recht, Die Thal laßt sein erhöhet, Macht nied⸗ rig, was hoch stehet, Was krumm ist, gleich und schlecht.

3. Ein Herz, das Demut liebet, Bei Gott am höchsten steht; Ein Herz, das Hochmut übet, Mit Angst zu Grunde geht; Ein Herz, das richtig ist