2 J. Heilige Zeiten.
Volk gemacht, Zur Herde, die er ist bereit Zu führen stets auf guter Weid.
4. Ihr, die ihr nun bei ihm wollt sein, Kommt, geht zu seinen Thoren ein, Mit Loben durch der Psalmen Klang, Zu seinem Vorhof mit Gesang.
5. Erhebet Gott, lobsinget ihm! Lobsinget ihm mit hoher Stimm, Lobsingt und danket allesamt; Gott loben, das ist unser Amt.
6. Er ist voll Güt und Freundlichkeit, Voll Lieb und Treu zu jeder Zeit; Sein Gnade währet dort und hier Und seine Wahrheit für und für.
David Denicke, 1603-1680.
Eigene Melodie.
4. Sieh, hier bin ich,
Ehrenkönig, Lege mich vor deinen Thron; Schwache Thränen, Kindlich Sehnen Bring ich dir, du Menschen⸗ sohn! Laß dich finden, laß dich finden, Bin ich gleich nur Asch und Thon.
2. Sieh doch auf mich, Herr, ich bitt dich, Lenke mich nach deinem Sinn; Dich alleine Ich nur meine, Dein erkaufter Erb ich bin. Laß dich finden, laß dich finden;
Gieb dich mir und nimm mich hin.
3. Ich begehre, Herr, ge— währe Mir nur deine freie Gnad, Die du giebest, Weil du liebest Den, der dich liebt in der That. Laß dich finden, laß dich finden, Der hat alles, der dich hat.
4. Dieser Zeiten Eitel⸗ keiten, Reichtum, Wollust, Ehr und Freud, Sind nur Schmerzen Meinem Herzen, Welches sucht die Ewigkeit. Laß dich finden, laß dich fin⸗ den, Großer Gott, ich bin bereit!
Joach. Neander, 1650 1680.
Mel. Erschienen ist der herrlich Tag.
5. Goett Lob, der Sonn⸗
tag kommt herbei, Die Woche wird nun wieder neu. Heut hat mein Gott das Licht ge⸗ macht, Mein Heil hat mir das Leben bracht. Halleluja!
2. Das ist der Tag, da Jesus Christ Vom Tod für mich erstanden ist Und schenkt mir die Gerechtigkeit, Trost, Leben, Heil und Se⸗ ligkeit. Halleluja!
3. Das ist der rechte Sonnentag, Da man sich nicht g'nug freuen mag, Da wir mit Gott versöhnet sind,


