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12. Der Schnee, des Feldes Sterbekleid, mahnt mich anmeine Sterblichkeit, die wie der Schnee vom Sonnenschein, dort ewig wird zerschmolzen sein.
13. Wenn durch die von des Nebels Duft ver⸗ schwärzte und verdickte Luft ein sanfter Strahl der Sonne blickt, der innig Aug' und Herz erquickt,
14. So lob' ich IEsu Namens Macht und Licht, wodurch die trüͤbe Nacht, der Nebel, der mein Herz umfing und mich verfinsterte, verging.
15. Käm' ich auch sonsten hier und dar in Lebens⸗ oder Leibsgefahr, so weiß ich, daß ich Christo leb', dem ich auch sterbend mich ergeb'.
16. Ein jeder Baum erinnert mich an's Holz des Lebens innerlich, ein jedes Wasser an die Quell' vom Strom des Lebens, klar und hell.
17. Kommt ungefähr ein Hochgericht mir unterweges zu Gesicht, so denk' ich, wie es Dem erging, der für mich an dem Holze hing.
18. Hör' ich die Vögel in der Luft, wie Al⸗ les da zusammen ruft, so stimm ich ihrem Lob⸗ geschrei mit Amen! Hallelujah! bei.
19. Seh' ich in einem Waldrevier ein wil⸗ des und verlauf'nes Thier: o, denk' ich, so lief ich verirrt, bis daß mich fand der gute Hirt;
20. An diesen denk' ich je und je, so oft ich Schäferhürden seh' und bitt' Ihn, daß Er liebe⸗ voll mich heim zum Schafstall führen woll'.
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10. Gott— mein Führer. Mel. Mir nach, spricht Christus, unser Held. ohl dem, der GOtt zum Führer hat auf
allen seinen Reisen; Er ist ihm Selber Rath und That und wird den Weg ihm weisen, den Weg/
den er erwählen soll; denn Er ist ia erbarmungsvoll.


