14 Gott, dessen Wesen
4. Der Alles schuf, ist Allmacht Gottes. überall? o fürchterlicher
Donnerschall in aller Sün⸗ In eigener Melodie.
der Ohren! Sie fürchten 23 err, deine All⸗ keinen Ueberfall: nun zit⸗ macht reicht so tern sie, die Thoren. weit, als selbst dein Wollen
5. Der Gott des Himmels reichet. Nichts ist, das dei⸗ ist so nah, das Heiligste der ner Herrlichkeit und deinen Wesen sah, was wir im Thaten gleichet. Was ist Herzen dachten, was in ge⸗ zu groß, was ist zu schwer, heimer Nacht geschah, wann das dir zu thun Unmöglich wir und Satan wachten. wär 2 6. Wir Thoren haben 2. Du sprichst, und auf wohl gedacht, du würdest dein mächtig Wort fällt uns, o Mitternacht, mit Alles dir zu Füßen. Du schwarzen Flügeln decken! führest deinen Rathschluß Umsonst! Gott wacht um fort bei allen Hindernissen. uns, er wacht mit allen Wenn du gebeutst, so steht seinen Schrecken. auch da, was noch zuvor
7. Noch keines Herzens kein Auge sah. böser Rath, ihr Sünder, 3. Du hast dein großes keine schnöde That ist sei⸗ Schöpfungswerk allmächtig nem Aug entronnen. Er ausgeführet. Es bleibet kennet den geheimen Pfad stets dein Augenmerk und des Staubes und der Son⸗ wird durch dich regieret. nen. ö Noch immerfort besteht die
8. O gehe nicht, Herr, Welt, weil deine Allmacht ins Gericht, wenn wider sie erhält. die gelobte Pflicht wir, 4. Die Größe deiner deine Knechte handeln! Laß Thaten zeigt, daß, Schöpfer, uns vor deinem Angesicht dein Vermögen weit über in frommer Ehrfurcht wan⸗ alle Kräfte steigt, die die I deln! ů Natur bewegen. Du bleibst
9. Daß deinem Blicke ihr Herr, in deiner Hand nichts entflieht, was war bleibt Alles, was durch und ist und einst geschieht, dich entstand. V sei meine Ruh und Freude! 5. Was für ein Wunder * Ein Gott, der Alles weiß deiner Macht wird unser und sieht, der weiß auch, Aug einst sehen, wann nach 4 wann ich leide. der langen Grabesnacht die Todten auferstehen, 229 1
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