6 Gott, dessen Wesen
und Ehre! Kommt, werdet Gottes Lobgesang, ihr alle seine Heere! Der Herr ist Gott und keiner mehr! Wer ist ihm gleich? wer ist wie er, so herrlich, so vollkom-⸗ men?
Mel. Mein erst Geschäft sei
12 Ei ist nur Einer
Herr und Gott im Himmel und auf Erden. Nur sein allmächtiges Ge⸗ bot hieß Erd und Himmel werden.
2. Was er erschuf, das känn allein durch seine Kraft bestehen; will er, die Welt soll nicht mehr sein, so muß die Welt vergehen.
3. Mit Allgewalt und Majestät ist nur er Welt⸗ regierer, der Sterne, die er ausgesät, und unsers Lebens Führer.
4. Groß ist sein Name, mit der That kann ers der Welt beweisen. Herr! groß an Huld, an Macht und Rath, wer sollte dich nicht preisen?
5. Dich preist entzückt der Himmel Heer; es kennt nicht deines Gleichen! Nur du bist Gott, sonst keiner mehr; sollt ich von dir je weichen?
6. Nein, ewig bleibst du
mir allein der Herr, dem ich anhange; und ewig solls
kein Andrer sein, von dem ich Heil verlange.
7. Mein ganzes Leben welh ich dir, du Gott, auf den ich traue, bis ich dich einst noch mehr, als hier, in deiner Größe schaue.
Majestät u. Größe Gottes.
In eigener Melodie. 13 Schwingt heilige Gedanken, euch von der Erde los! Gott, srei von allen Schranken, ist unaussprechlich groß. Lobsinget Gott, lobsingt vor seinem Angesichte! Er wohnt in einem Lichte, zu dem kein Auge dringt.
2. Kein Sinn kann ihn erreichen, kein endlicher Ver⸗ stand; was kann sich ihm vergleichen? Wer hat ihn ganz erkannt? Macht euch von ihm kein Bild, der aller Welten Kreise zu seinem ewgen Preise mit Herrlich⸗ keit erfüllt!
3. Die Sonn in hoher Ferne mag strahlenreicher glühn; glänzt heller noch, ihr Sterne, was seid ihr gegen ihn? Ihr seid mit eurer Pracht in eurem schön⸗ sten Lichte vor seinem An⸗ gesichte nur Schimmer sei⸗ ner Macht.
4. Wie sollen wir dich nennen, dich Vater*
Ur“


