Weihnachten
5 O Jesulein süß, o Jesulein mild,
hilf, daß wir tun alls, was du willt.
WMas unser ist, ist alles dein;
ach, laß uns dir befohlen sein,
o Jesulein süß, o Jesulein mild. 165⁰
Weise: Bom Himmel hoch, da komm ich her
4 Schaut, welch ein Wunder
stellt sich dar!
Die schwarze Nacht wird hell und klar;
ein großes Licht bricht dort herein,
ihm weichet aller Sterne Schein.
2 Es ist ein rechtes Wunderlicht, und gar die alte Sonne nicht, weils wider die Natur die Nacht zu einem hellen Tage macht.
3 Dies ist die rechte Freudenzeit. Weg Trauern, weg, weg alles Leid! Trotz dem, der ferner uns verhöhnt! Gott selbst ist Mensch: wir sind versöhnt.
Es hat mit uns nun keine Not, weil Sünde, Teufel, Höll und Tod zu Spott und Schanden sind gemacht in dieser großen Wundernacht.
5 O selig, selig alle Welt, die sich an dieses Kindlein hält! Wohl dem, der dieses recht erkennt und gläubig seinen Heiland nennt!
6 Es danke Gott, wer danken kann, der unser sich so hoch nimmt an und sendet aus des Himmels Thron uns, seinen Feinden, seinen Sohn.
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7 Drum stimmt an mit der Engel Heer: Gott in der Höhe nun sei Ehr, auf Erden Friede jederzeit,(keit. den Menschen Wonn und Fröhlich⸗ Paul Gerhardt, 1607—1676
Eigene Weise 48 Schönstes Kindlein, bestes Knäblein, allerliebstes Jesulein, !: sieh, wir alle laden freundlich dich in unsre Herzen ein.
2 Bleibe nicht im rauhen Stalle, weile nicht im kalten Wind, : da dir unsre warmen Arme
zum Empfange offen sind.
3 O wir kennen deine Würde; bist du jetzt auch schwach und klein, : sagen wir doch voll Vertrauen:
Unser Retter wirst du sein.
1 Sieh, wir alle wollen gerne eine Krippe für dich sein; ö drum, o Jesu, schönstes Kindlein, bestes Knäblein, kehre ein!:
Sei uns mit Jubelschalle,
1861 I Christkindchen, heut gegrüßt. Wie freuen wir uns alle, daß dein Geburtstag ist! Für uns zur Welt geboren lagst du auf Heu und Stroh, sonst wären wir verloren, nun aber sind wir froh.
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Eigene Weise


