Vorwort VII
Gottvertrauen, in die Seele der Kranken! Teile du als treuer Freund die Sinlamkeit lo vieler, die ans Bett gefellelt lind! Laß die Kranken und Brelthaften aus dir beten, durch dich hofkend zu Gott auklchauen und den Weg zu Gott und zur Heimat finden! 4+ Gehe du wie ein lchützender Engel mit meinen Diözelanen, wenn lie die Heimat verlallen und in der Fremde ihr Brot verdie⸗ nen, in den littlichen Gefaͤhren, die lie allleits umgeben! Sei und bleibe du ihnen zutieklt Heimat, Heimat der Seele! Sei du dielen allen wie ein Brief des himmlilchen Vaters an leine Kinder, der uns immer wieder an unlere wahre, warme Geborgenheit im Schohe unlerer heiligen Mutter Kirche und in den Armen unleres himmlilchen Vaters erinnert. S Müögen deine Lieder in einer gott⸗ kernen, verderbten Welt die Sehnlucht und das Heim⸗ weh waͤchhalten nach jener Heimat, wo Liebe und Güte, Reinheit, Herzensadel und Seelenlchönheit ewig Heimat⸗ recht haben, wo alle lich wiederfinden und niemals mehr voneinander getrennt lein werden, die der Liebesjünger Johannes in der ewigen Verklürung lchauen durfte, wo lie mit gelüuterten Seelen in nie endendem Jubel mit der Königin des Himmels, der Patronin unlerer Erzdiözele, einltimmen dürken in das ewige„Magnificat“, das ewige „Noch preilet meine Seele den Herrn, und mein Geilt frohlockt in Gott, meinem Heiland“.
Freiburg i. Br., Fasten⸗- und Buhzeit des Hl. Jahres 1950
FTVENDELIN SRBISCH0ot


