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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche für protestantisch-evangelische Christen
Entstehung
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Ein' felte Burg ilt unler Gott eic.

Mel: Wenn Christus seine Kirche schützt ꝛc.

I. Ein' feste Burg ist unser Gott, Ein' gute Wehr und UWaffen: Er hilft uns frei aus aller Hot, Die uns jetzt hat be⸗ troffen. Der alt böse Feind, Mit Ernst er es meint: Gross Macht und viel List, Sein grausam Rüstung ist; auf Erd' ist nicht seins Gleichen.

2. Mit uns'rer Macht ist nichts gethan, Wir sind ja bald verloren: Es streit für uns der rechte Mann, Den Gott selbst hat erkoren; Fragst du, wer der ist? Er heisst Jesus Phrisi. Der herr Zebaoth, Und ist kein andrer Gott, Das Feld muss er behalten.

3. Und wenn die Welt voll Ceukel wär, Und wollt uns gar berschlingen, So fürchten wir uns nicht so sehr; Es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Uelt, Uie sauer er sich stellt, chut er uns doch nicht. Das macht er ist gericht, Ein Wörtlein kann ihn fällen.

4. Das Wort sie sollen lassen stah'n, Und kein Dank dazu haben. Er ist bei uns wohl auf dem blan Mit seinem Geist und Gaben. hehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind ung Weib: Lass fahren dahin, Sie haben's kein Gewinn: Das Reich muss uns doch bleiben!

Verlag J. Schäffer, Grünstadt.