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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauche für protestantisch-evangelische Christen
Entstehung
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Ehe⸗Jubelfeier.

Mel. 138. Meinen Jesum laß ich nicht ꝛe.

560. Neu verjüngt im Silberhaar, nah schon an des Grabes Rande, knüpft ein frommes Ehepaar noch einmal der Liebe Bande, und mit Rührung blicken wir, ew'ger Vater, auf zu dir.

2. Du, o Gott, hast bis hierher diese Liebenden geleitet, du allein die Wiederkehr eines Fest's für sie bereitet, das mit Blüten sie umstreut, ihrer Jugend Lenz erneut.

3. Ihr beklomm'nes Herz durchbebt süße Wehmut, from⸗ mes Sehnen, und der Andacht Blick erhebt sich zu dir mit Freudenthränen. Dir, der ihr Erhalter war, bringen sie ihr Opfer dar.

4. Ja, dies Fest kommt, Herr, von dir! Mit dem frohen

Besondere Zeiten.

Ehepaare danken, Ewiger, auch wir! O wie schön, wenn nah der Bahre, eh' der Leib zum Staube sinkt, noch einmal der Frühling winkt!

5. Ach, was ist vergangen schon und wie manche Freud' entschwunden! Träumen gleich sind sie entfloh'n, alle Lust⸗ und Leidensstunden. Doch ver⸗

gessen sei der Schmerz, Dank

nur fühle jetzt das Herz!

6. Gott mit dir, verehrtes Paar! Fester faß die rechten Hände! Nah ist schon dein letztes Jahr, Lust und Leiden eilt zu Ende. Ungetrennt

wird dein Verein, seliger, im

Himmel sein.

7. Wenn am Schluß der Lebensbahn Kind und Enkel

dich begrüßen, deinen Segen zu empfah'n, deinen Abschied zu versüßen: o, dann hoffe

Wiederseh'n! Liebe kann nicht

untergehen! G. Fr. Wilh. Schultz, 1774 1842.

SSESSSESEE EEEESEEEE SSESSE SESESSEEE