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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
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1 Bte 05

Aduent.

Gnaden läßt seine Kin⸗ der sein.

5. Auf, auf, mit schnellen Schritten den König eilt zu sehn! Er kommt in unsre Mit⸗ ten stark, herrlich, sanft und schön. Nun tretet all heran, den Heiland zu begrüßen, der alles Kreuz versüßen und uns erlösen kann.

6. Der König will bedenken die, so er herz⸗ lich liebt, mit köstli⸗ chen Geschenken, als der sich selbst uns giebt durch seine Gnad und Wort. Ja, König, hoch erhoben, wir alle wol len loben dich freudig hier und dort.

7. Nun, Herr, du giebst uns reichlich, wirst selbst doch arm und schwach; du liebest unvergleichlich, du eilst den Sündern nach; drum wolln wir ins

Uummn.

gemein die Stimmen hoch erschwingen, dir Hosianna singen und ewig dankbar sein. J. Rist, 4 1667.

Mel. Aus meines Herzens

Grunde ꝛc.(Schwingt, heilige Gedanken.)

un jauchzet all, 19 ihr Frommen, in dieser Gnadenzeit, weil unser Heil ist kommen, der Herr der Herrlichkeit; zwar ohne stolze Pracht, doch mächtig, zu ver heeren und gänzlich zu zerstören des Teufels Reich und Macht.

2. Kein Scepter, keine Krone sucht er auf dieser Welt; im hohenHimmelsthrone ist ihm sein Reich be⸗ stellt. Er will hier seine Macht und Majestät verhüllen, bis er des Vaters Willen im Lei⸗

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