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Evangelisches Kirchengesangbuch für den Konsistorialbezirk Cassel / hrsg. vom Königl. Konsistorium zu Cassel unter Mitw. des Gesamt-Synodal-Ausschusses
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18.

hin, und sehze I5, wenn da aden hat, er rücke hinauf! ben vor denen, stzen. Denn der soll er⸗ wer sich selbst thöhet werden.

age nach

1, 9. ch an allen

Gott allezeit Gnade Gottes, Christo Jesu, ihn an allen an aller Lehre 18; wie denn risto in euch also daß ihr n itgend einet auf die Offen⸗ Tsu Christ, fest erhalten ihr unstäflich 3 Herrn Isu tteu, durch zur Gemein⸗ Juu Chrit

Am 19. und 20. Sonntage nach Trinitatis.

Da nun die Pharisäer bei einander waren, fragte sie Jesus, und sprach: Wie dünkt euch um Christus? Wes Sohn ist er? Sie sprachen: Davids. Er sprach zu ihnen: Wie nennet ihn denn David im Geist einen Herrn, da er sagt:Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße? So nun David ihn einen

errn nennet, wie ist er denn sein Sohn? Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, und wagte auch niemand von dem Tage an hinfort, ihn zu fragen.

Am 19. Sonntage nach Trinitatis. Epistel. Eph. 4, 2232. (Ziehet den neuen Menschen an.)

Se leget nun von euch ab nach dem vorigen Wandel den alten Menschen, der durch Lüste im Irrtum sich verderbet. Erneuert euch aber im Geist eures Gemüts, und ziehet den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in rechtschaffener Ge⸗ rechtigkeit und Heiligleit. Darum leget die Lüge ab, und redet die Wahrheit, ein jeglicher mit seinem Nächsten, sintemal wir unter ein⸗ ander Glieder sind. Zürnet, und sündiget nicht; lasset die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen. Gebet auch nicht Raum dem Lästerer. Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite, und schaffe mit den Händen etwas Gutes, auf daß er

habe, zu geben dem Dürftigen. Lasset

kein faul Geschwätz aus eurem Munde gehen, sondern was nützlich zur Besserung ist, da es not thut, daß es holdselig sei zu hören. Und be⸗ trübet nicht den heiligen Geist Gottes, damit ihr versiegelt seid auf den Tag der Erlösung. Alle Bitterkeit und

Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung sei ferne von euch samt

aller Bosheit. Seid aber unter ein⸗ ander freundlich, herzlich, uud ver⸗ gebet einer dem andern, gleich wie

Gott euch vergeben hat in Christo.

39 Evangelium. Matth. 9, 18 (Der Gichtbrüchige.)

Da trat er in das Schiff, und

fuhr wieder herüber, und kam in seine Stadt. Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gicht⸗ brüchigen, der lag auf einem Bette. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Sei getrost, mein Sohn; deine Sünden sind dir vergeben. Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lästert Gott. Da aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr so Arges in euren Herzen? Welches ist leichter, zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben; oder zu sagen: Stehe auf, und wandle? Auf daß ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht habe auf Erden, die Sünden zu vergeben sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Stehe auf, heb dein Bette auf, und gehe heim! Und er stund auf, und ging heim. Da das Volk das sah, verwunderte es sich und pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hat.

Am 20. Sonntage nach Trinitatis.

Epistel. Eph. 5, 1521. (Sehet zu, wie ihr vorsichtiglich wandelt.)

Sẽ sehet nun zu, wie ihr vor⸗

sichtiglich wandelt, nicht als die Unweisen, sondern als die Weisen, und kaufet die Zeit aus; denn es ist böse Zeit. Darum werdet nicht unverständig, sondern verständig, was da sei des Herrn Wille. Und saufet euch nicht voll Weins, daraus ein unordentlich Wesen folget, sondern werdet voll Geistes; redet unter ein⸗ ander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singet und spielet dem Herrn in euren Herzen, und saget Dank allezeit für alles Gott und dem Vater, in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi; und seid unter einander unterthan in der Furcht Gottes.