Haus voll ber, daß det eladen sind, den wird.
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5„ 5—1. Demut.) zander unter⸗ fest an der derstehet den Demütigen mütiget euch hand Gottes, seiner Zeit. uf ihn; denn eid nüchtern, Widersacher, her wie ein schet, welchen derstehet, fest et, daß eben cure Brüder er Gott aber erufen hat zu it in Christo uch, die ihr vollbereiten, den. Dem⸗ Macht von Amen.
15, 110. inder an.)
Am 4 und 5. Sonntage nach Trinitatis. 29
Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über Einen Sünder, der Buße thut, vor neun⸗ undneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen. Oder welch Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verlieret, die nicht ein Licht anzünde, und kehre das Haus, und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde? Und wenn sie ihn gefunden hat, rufet sie ihren Freundinnen und Nachbarinnen, und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte. Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über Einen Sünder, der Buße thut.
Am 4. Sonntage nach Trinitatis. Epistel. Röm. 8, 18—27. (Die seufzende Kreatur.)
enn ich halte es dafür, daß dieser
Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbaret werden. Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offen⸗ barung der Kinder Gottes. Sinte⸗ mal die Kreatur unterworfen ist der Eitelkeit ohne ihren Willen, sondern um des willen, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung. Denn auch die Kreatur frei werden wird von dem Dienst des vergänglichen Wesens zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß alle Kreatur sehnet sich mit uns, und ängstet sich noch immerdar. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft, und warten auf unsers Leibes Erlösung. Denn wir sind wohl selig, doch in der Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man siehet, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man des hoffen, das man siehet? So wir aber des hoffen, das wir nicht sehen, so warten wir sein durch Geduld. Desselbigen
gleichen auch der Geist hilft unsrer
Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt, sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaus⸗ sprechlichem Seufzen. Der aber die Gehie⸗ forschet, der weiß, was des zeistes Sinn sei; denn er vertritt die Heiligen nach dem, das Gott gefällt.
Evangelium. Luc. 6, 36—42. (Seid barmherzig) arum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebet, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein voll, gedrückt, gerüttelt und überflüssig Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, da ihr mit messet, wird man euch wieder messen. Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Mag auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen? Der Jünger ist nicht über seinen Meister; wenn der Jünger ist wie sein Meister, so ist er vollkommen. Was siehest du aber einen Splitter in deines Bruders Auge, und des Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr? Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt stille, Bruder, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und du siehest selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, zeug zuvor den Balken aus deinem Auge, und besiehe dann, daß du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest.
Am 5. Sonntage nach Tlrinitatis.
Epistel. 1. Petri 3, 8—15. (Heiliget Gott den Herrn in euren Herzen.)
Ee aber seid allesamt gleich
esinnet, mitleidig, brüderlich, barmherzig, freundlich Vergeltet nicht Böses mit Bösem, oder Schelt⸗ wort mit Scheltwort, sondern dagegen
segnet, und wisset, daß ihr dazu


