22 Am Sonntage Jubilate.
Am Sonntage Jubilate. Epistel. 1. Petri 2, 11—20. (Fremdlinge und Pilgrime.)
ieben Brüder, ich ermahne euch,
als die Fremdlinge und Pilgrime: Enthaltet euch von den fleischlichen Lüsten, welche wider die Seele streiten, und führet einen guten Wandel unter den Heiden, auf daß die, so von euch afterreden als von Übelthätern, eure guten Werke sehen, und Gott preisen, wenn's nun an den Tag kommen wird. Seid unterthan aller mensch⸗ licher Ordnung um des Herrn willen, es sei dem Könige, als dem Obersten, oder den Hauptleuten, als die von ihm gesandt sind zur Rache über die Übel⸗ thäter und zu Lobe den Frommen. Denn das ist der Wille Gottes, daß ihr mit Wohlthun verstopfet die Un⸗ wissenheit der thörichten Menschen, als die Freien, und nicht, als hättet ihr die Freiheit zum Deckel der Bos⸗ heit, sondern als die Knechte Gottes. Thut Ehre jedermann. Habt die Brüder lieb. Fürchtet Gott. Ehret den König. Ihr Knechte, seid unter⸗ than mit aller Furcht den Herren, nicht allein den gütigen und gelinden, sondern auch den wunderlichen. Denn das ist Gnade, so jemand um des Gewissens willen zu Gott das Übel verträgt, und leidet das Unrecht. Denn was ist das für ein Ruhm, so ihr um Missethat willen Streiche leidet? Aber wenn ihr um Wohlthat willen leidet und erduldet, das ist Gnade bei Gott.
Evangelium. Joh. 16, 16—23. (Über ein Kleines.) ber ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen; und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen; denn Ich gehe zum Vater. Da sprachen etliche unter seinen Jünger unter einander: Was ist das, das er saget zu uns: über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen, und: Ich gehe zum Vater? Da sprachen sie: Was ist das, das er saget: Über ein kleines?
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Am Sonntage Cantate.
Wir wissen nicht, was er redet. Da merkte Jesus, daß sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Davon fraget ihr unter einander, daß ich gesagt habe: über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und heulen, aber die Welt wird sich freuen; ihr aber werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soll in Freude verkehret werden. Ein Weib, wenn sie gebiert, so hat sie Traurigkeit; denn ihre Stunde ist lkommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denket sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, daß der Mensch zur Welt geboren ist. Und ihr habt auch nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. Und an demselbigen Tage werdet ihr mich nichts fragen.
Am Sonntage Cantate. Epistel. Jac. 1, 16—21. (Alle gute Gabe kommt von Oben herab.)
Qrret nicht, lieben Brüder. Alle Vgute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ist keine Veränderung, noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. Er hat uns gezeuget nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, auf daß wir wären Erstlinge seiner Kreaturen. Darum, lieben Brüder, ein jeglicher Mensch sei schnell, zu hören; langsam aber, zu reden, und langsam zum Zorn. Denn des Menschen Zorn thut nicht, was vor Gott recht ist. Darum so leget ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit, und nehmt das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzet ist, welches kann eure
Seelen selig machen.
Evangelium. Joh. 16, 5—15. (Es ist euch gut, daß ich hingehe.) 9 un aber gehe ich hin zu dem, der
mich gesandt hat; und niemand unter euch fraget mich: Wo gehest
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du hin? So zu euch gete voll Trauer age euch di. t, daß5 Hnh hin nicht zu eue ich ihn zu derselbige ke strafen um Gerechtigkei um die Sü an mich; 1 daß ich zu mich hinfo Gericht, de gerichtet ist zu sagen; tragen. W der Wahrl witd euch Denn er reden, son das wird länftig ist, Derselbige von den 4 und euch . 590 ab ich ges Meuennet
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Seid ab nicht euch selbst ist ein H1 ein Thäter der sein l beschauet. beschauet


