16 Weihnachten.
4. Drum freuet euch und preiset, ihr Seelen fern und nah! Der euch den Vater weiset, der heilge Christ ist da. Er ruft euch insgemein mit süßen Liebesworten:„Ge⸗ öffnet sind die Pforten, ihr Kinder, kommt herein!“
E. M. Arndt, 1769—1860.
Mel.: Vom Himmel hoch da. * ies ist der Tag, 31. Den Gott gemacht, sein werd in aller Welt gedacht; reise, was durch Jesum hris im Himmel und auf Erden ist.
2. Die Völker haben dein eharrt, bis daß die Zeit er⸗ üllet ward; da sandte Gott von seinem Thron das Heil der Welt, dich, seinen Sohn.
3. Wenn ich dies Wunder fassen will, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still, er betet an, und er ermißt, daß Gottes Lieb unendlich ist.
4. Damit der Sünder Gnad erhält, erniedrigst du dich, Herr der Welt, nimmst selbstan unsrer Menschheit teil, erscheinst im Fleisch und wirst uns Heil.
5. Dein König, Zion, kommt zu dir:„Ich komm, im Buche steht von mir; Gott, deinen Willen thu ich gern“. Gelobt sei, der da kommt im Herrn.
6. Herr, der du Mensch geboren wirst, Immanuel und Friedefürst, auf den die Väter hoffend sahn, dich, Gott Messias, bet ich an.
7. Du, unser Heil und höchstes Gut, vereinest dich mit Fleisch und Blut, wirst unser Freund und Bruder hier, und Gottes Kinder werden wir.
8. Gedanke voller Maje⸗ stät, du bist es, der das Herz erhöht. Gedanke voller Selig⸗ keit, du bist es, der das Herz erfreut.
9. Durch Eines Sünde fiel die Welt; ein Mittler ists, der sie erhält. Was zagt der Mensch, wenn der ihn schützt, der in des Vaters Schoße sitzt?
10. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, den Tag der heiligsten Geburt, und Erde, die ihn heute sieht, sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied.
11. Dies ist der Tag, den Gott gemacht, sein werd in aller Welt gedacht; ihn preise, was durch Jesum Christ im
Himmel und auf Erden ist. Chr. Fürchtegott Gellert, 1715—1769.
Mel.: O daß ich tausend Zungen. 20* Dies ist die Nacht, 3². D da mir erchienen des großen Gottes Freundlich⸗ keit; das Kind, dem alle Engel dienen, bringt Licht in meine Dunkelheit; und dieses Welt— und Himmelslicht weicht hun— derttausend Sonnen nicht.
2. Laß dich erleuchten, meine Seele, versäume nicht den Gnadenschein; der Glanz in dieser kleinen Höhle streckt sich in alle Welt hinein; er treibet
weg der K Sunden unt 3. In d du sehen de Seligkeit; u und Stern schon in gar dieses Licht dein Himmel 4. Laß scheinen dei dein Liebesl Du es treulit dit diese So genießen die du nicht m 5. Drun nachtssonn deiner Gu meine We lehre mich wieichimdt sei des Wei haspar Fr.
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