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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
Entstehung
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Nr. 20 Advent. 12

2. Kein Zepter, keine Krone sucht er auf dieser Welt; im hohen Marent verhü ist ihm sein Reich bestellt. Er will hier seine Macht und ajestät verhüllen, bis er des Vaters Willen im Leiden hat vollbracht.

3. Ihr Mächtigen auf Erden, nehmt diesen König an, wollt ihr beraten werden und gehn die rechte Bahn, die zu dem Himmel führt; sonst, wo ihr ihn verachtet und nur nach Hoheit trachtet, des Höchsten Zorn euch rührt.

4. Ihr Armen und Elenden in dieser bösen Zeit, die ihr an allen Enden müßt haben Angst und Leid, 93 dennoch wohlgemut, laßt eure Lie er klingen, dem König Lob zu singen, der euer höchstes Gut.

5. Er wird nun bald erscheinen in seiner Herrlichkeit und euer Leid und Weinen verwandeln ganz in Freud; er ists, der helfen kann. Macht eure Lampen fertig und seid stets sein gewärtig! Er ist schon auf der Bahn. M. Schirmer, 1 16783.

20.

(Mel. valet will ich dir geben.)

4

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1 Bie soll ich dich empfangen, und wie be⸗gegn ich dir, o al ⸗ler Welt Verlangen, o mei⸗ner See⸗le Zier?

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O Je⸗su, Je⸗su, se⸗tze mir selbst die Fackel bei, da⸗

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mit, was dich er gö⸗ tze, be⸗wußt und kund mir sei.

2. Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin, und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn. Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und Preis und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß.

3. Was hast du unterlassen zu meinem Trost und Freud, als Leib und Seele saßen in ihrem größten Leid? Als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, bist du, mein Heil, gekommen und hast mich froh gemacht.

4. Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los; ich stand in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdscher Reichtum tut. 2