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Deutsches evangelisches Gesangbuch für die Schutzgebiete und das Ausland / herausgegeben vom Deutschen Evangelischen Kirchenausschuß
Entstehung
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die Freude tillst,

Freude dein egfs,

die Wunden heilest

ller Tröster bist,

gewerk voll⸗ endet,

e ziehen aus

ter dich ge⸗ sendet,

e Vaterhaus. 18011659

Harder, 1818.

sreud in

Zier und

schmückt

2

Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub mit einem grünen Kleide; Narzissen und die Tulipan,

die ziehen sich viel schöner an als Salomonis Seide.

3 Die Lerche schwingt sich in die Luft, das Täublein fliegt aus seiner Kluft und macht sich in die Wälder; die hochbegabte Nachtigall ergötzt und füllt mit ihrem Schall Berg, Hügel, Tal und Felder.

4 Die Glucke führt ihr Völklein aus, der Storch baut und bewohnt sein Haus, das Schwälblein speist die Jungen, der schnelle Hirsch, das leichte Reh ist froh und kommt aus seiner Höh ins tiefe Gras gesprungen. 5 Die Bächlein rauschen in dem Sand und malen sich und ihren Rand mit schattenreichen Myrten; die Wiesen liegen hart dabei und klingen ganz vom Lustgeschrei der Schaf und ihrer Hirten.

6 Die unverdroßne Bienenschar fliegt hin und her, sucht hier und dar ihr edle Honigspeise; des sußen Weinstocks starker Saft bringt täglich neue Stärk und Kraft in seinem schwachen Reise.

Anhang

Der Weizen wächset mit Gewalt; darüber jauchzet jung und alt und rühmt die große Güte

des, der so überflüssig labt

und mit so manchem Gut begabt das menschliche Gemüte.

8

Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinnen;

ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt, aus meinem Herzen rinnen.

2

Ach, denk ich, bist du hier so schön und läßt du uns so lieblich gehn auf dieser armen Erden, was will doch wohl nach dieser

Welt dort in dem festen Himmelszelt und güldnen Schlosse werden!

10

Welch hohe Lust, welch heller Schein wird wohl in Christi Garten sein! Wie muß es da wohl klingen, da so viel tausend Seraphim mit unverdroßnem Mund und

Stimm ihr Hallelujah singen!

11

O wär ich da, o stünd ich schon, ach süßer Gott, vor deinem Thron und trüge meine Palmen!

So wollt ich nach der Engel Weis erhöhen deines Namens Preis mit tausend schönen Psalmen.