und Freud.
M 1599.
—.—.—
ern voll mm, mein
Epiphanias
9
Ei meine Perl, du werte Kron,
wahr Gottes und Marien Sohn,
ein hochgeborner Königl
Mein Herz heißt dich ein Himmels⸗ blum;
dein süßes Evangelium
ist lauter Milch und Honig.
Jesu,
Jesu,
Hosianna!
Himmlisch Manna,
das wir essen,
deiner kann ich nicht vergessen.
3 Geuß sehr tief in mein Herz hinein, du leuchtend Kleinod, edler Stein, die Flamme deiner Liebe, daß ich, o Herr, ein Gliedmaß bleib an deinem auserwählten Leib in frischem Lebenstriebe. In dir laß mir ohn Aufhören sich vermehren Lieb und Freude, daß der Tod uns selbst nicht scheide.
4 Von Gott kommt mir ein Freuden⸗ licht, wenn du mit deinem Angesicht mich freundlich tust anblicken. O Herr Jesu, mein trautes Gut, dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut mich innerlich erquicken. Nimm mich freundlich in die Arme, Herr, erbarme dich in Gnaden; auf dein Wort komm ich geladen.
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5 Herr Gott Vater, mein starker Held, du hast mich ewig vor der Welt in deinem Sohn geliebet. Dein Sohn hat mich ihm selbst
vertraut,
er ist mein Freund, ich seine Braut, drum mich auch nichts betrübet. Eia, eia, Himmlisch Leben wird er geben mir dort oben: ewig soll mein Herz ihn loben.
Zu unserm Gott mit Saitenklang laßt nun den süßesten Gesang ganz freudenreich erschallen
dem liebsten Jesu nur allein, dem wunderschönen Bräutgam mein, zu Ehren und Gefallen.
Singet,
springet,
jubilieret,
triumphieret,
dankt dem Herren,
groß ist der König der Ehren.
. Wie bin ich doch so herzlich froh, daß mein Schatz ist das A und O, der Anfang und das Ende. Er wird mich doch zu seinem Preis aufnehmen in das Paradeis; des klopf ich in die Hände. Amen, Amen, komm, du schöne Freudenkrone, bleib nicht lange; deiner wart ich mit Verlangen. Philipp Nicolat, 1556—1608.


