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Weihnachten 11
11
1539. 4—. 1 2 V.— ER—— EEEE Vom Himmel hoch da kommich her, ich bring euch gu⸗ te ———— ————..— neu⸗e Mär, der gu ⸗ten Märbringich so viel, da— 4 F F,, de.— x——. — SEEE
von ich singn und
2 Euch ist ein Kindlein heut geborn von einer Jungfrau auserkorn,
ein Kindelein so zart und fein, das soll eur Freud und Wonne
sein. 3 Es ist der Herr Christ, unser Gott,
der will euch führn aus aller Not, er will eur Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein.
4
Er bringt euch alle Seligkeit,
die Gott der Vater hat bereit't, daß ihr mit uns im Himmelreich sollt leben nun und ewiglich. So merket nun das Zeichen recht: die Krippen, Windelein so schlecht; da findet ihr das Kind gelegt, das alle Welt erhält und trägt.
6 Des laßt uns alle fröhlich sein und mit den Hirten gehn hinein, zu sehn, was Gott uns hat beschert,
mit seinem lieben Sohn verehrt.
sa- gen will.
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7
Sei mir willkommen, edler Gast, den Sünder nicht verschmähet hast, und kommst ins Elend her zu mir; wie soll ich immer danken dir?
8 Ach Herr, du Schöpfer aller Ding, wie bist du worden so gering, daß du da liegst auf dürrem Gras, davon ein Rind und Esel aß.
9 Und wär die Welt vielmal so weit, von Edelstein und Gold bereit't, so wär sie doch dir viel zu klein, zu sein ein enges Wiegelein.
10 Der Sammet und die Seiden dein, das ist grob Heu und Windelein; darauf du König groß und reich herprangst, als wärs dein Himmel⸗ reich. 11 Das hat also gefallen dir, die Wahrheit anzuzeigen mir, wie aller Welt Macht, Ehr und Gut vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut.


