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Kleines katholisches Meßbuch / von Ludwig Donin
Entstehung
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dem Priester dar, und küßt dessen Hand. Hier⸗ nach nimmt er ihn aus des Priesters Hand, und legt ihn wieder auf das Gefäß, wenn er nicht etwa aufzuhängen ist. Diese Besprengung un⸗ terbleibt alle Mal, wenn das Allerheiligste aus⸗ gesetzt ist, oder(eine Messe in schwarzer Farbe) eine Seelenmesse gelesen wurde.

5. Der Ministrant während oder nach der heiligen Messe bei Ausspendung der heili⸗ gen Communion.

Oft wird nach der heiligen Communion des Priesters, gewöhnlich aber erst nach der heil. Messe das Abendmal an die gegenwärtigen Christen aus⸗ spendet.

ö Ueberhaupt hat sich der Ministrant umzusehen, ob es Communikanten gebe. In diesem Falle gibt der Ministrant mit den Glöckchen ein Zeichen. Hierauf betet der Ministrant an der Epistelecke unten auf den Stufen knieend, das Confiteor spricht nach jeder Formel der Lossprechung Amen. Und wenn der Priester den Communikanten die 4 heil. Hostie zeigt, und drei Mal spricht: Herr ich bin nicht würdig ꝛe. so gibt der Diener jedes Mal mit dem Glöckchen ein Zeichen, kniet hernach auf die Seite des Ein⸗ schenkens hin, und faltet die Hände.