Beten, Loben und Danken.
5. Seht der Wasserwellen Lauf, Wie sie steigen ab und auf; Von der Quelle bis zum Meer Rauschen sie des Schöpfers Ehr.
6. Achmein Gott, wie wunderbar Stellst du dich der Seele dar! Drücke tief in meinen Sinn, Was du bist und was ich bin.
J. Reander, 4 1680.
7.
Mel. Lobt Gott ihr Christen allzugleich.
Ichsinge dirmitHerz und Mund, Herr, meines Herzens Lust, Ich singundmachaufErden kund,
Was mir von dir bewußt.
2. Ich weiß, daß du der Brunn
der Gnad Und ewge Quelle seist, Daraus uns allen früh und spat Viel Heil und Gutes fleußt. 27
3. Was sind wir doch? Was
haben wir
Auf dieser ganzen Erd, Das uns, o Vater, nicht von dir Allein gegeben werd?
7„
4. Wer hat das schöne Himmels⸗
Hoch über uns gesetzt? Wer ist es, der uns unser Feld Mit Tau und Regen netzt?— 5. Wer wärmet uns in Kält und
Frost? Wer schützt uns vor
dem Wind? Wer macht es, daß man Ol und Most
Zu seinen Zeiten findt?— 6. Wer gibt uns Leben und
Wer hält mit seiner Hand
Mit dem, was ewig steht,
Geblüt? ö
5
Den güldnen, werten, edlen Fried In unserm Vaterland? 2
. Ach Herr, mein Gott, das ö kommt von dir, Du, du mußt alles tun;
Du hältst die Wacht an unsrer Tür Und läßt uns sicher ruhn.:
8. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, Bleibst immer fromm und treu Undstehstuns, wennwirin Gefahr ö Geraten, herzlich bei.
9. Du strafst uns Sünder mit Geduld Und schlägst nicht allzusehr; JaendlichnimmstduunsreSchuld Und wirfst sie in das Meer. 7„ 10. Wenn unser Herze seufzt und schreit, Wirst du gar leicht erweicht Und gibst uns, was uns hoch erfreut Und dir zur Ehr gereicht. 23 11. Du zählst, wie oft ein Christe wein Und was sein Kummer sei; Kein stilles Tränlein ist so klein, Du hebst und legst es bei. 2, 12. Du füllst des Lebens Man⸗ gel aus
Und führst uns in des Himmels
Haus, Wenn uns die Erd entgeht.: 13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring
Und habe guten Mut: Dein Gott, der Ursprung aller
9/
Din Ist selbst und bleibt dein Gut. 1
14. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil,


