166 Zu allen heiligen.
einst im Fürstenstande;* noch nährt dein Geist, sich immer gleich,* die weltbekannten Triebe* und blicket auf sein Osterreich* mit väterlicher Liebe.
2. Dies flammet unsre Seelen an, zu dir sich auf⸗ zuschwingen,“ was eine Seele bringen kann, durch dich vor Gott zu bringen.* Er, der in seinen Heiligen * so wunderbar sich zeiget,? ist, deine Fürsprach' an⸗ zuseh'n,* o Leopold, geneiget.
3. Er denket deiner Lebenszeit,“ die du mit Wohl⸗
tun ziertest,“ der Milde, der Gerechtigkeit,* mit wel⸗ cher du regiertest,“* des Eifers für Religion,“ der deinen Geist entflammte,“ der Demut, die selbst auf dem Thron den Stolz der Welt verdammte. ů
4. Drum sprach er auch: O treuer Unecht,* nach vierzig Herrscherjahren* sollst du bei mir mit allem
Recht* was ich versprach, erfahren.“* Wer vieles Volk.
zu seiner Pflicht à auf Erden dort wird leiten,* der glänzet hier wie Sternenlicht à in alle Ewigkeiten. 5. Erhalt uns auf der Tugend Bahn“ durch Jesu Christi Gnade! à Nimm dich bei Gott der Deinen an, daß uns kein Unheil schade,* gieß mildreich durch dein Bitten aus“ auf Stadt und Land den Segen,“ und gehet unser Leben aus,“ komm freundlich uns entgegen.
(Su allen Heiligen.) ö 2= 7 +
A Heresteht am Ehron der Berelichteit Eun er⸗fleht am Thron der Herrlichkeit Er⸗
strah-lend hoch im Him⸗-mel⸗reich
bar⸗men für uns al-le⸗zeit! Nser⸗ fleht für
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S.e


