24 1. Meßandacht.
Uun segnet der priester in feierlichen Amtern den Weihrauch: Sei gesegnet von dem, zu dessen Ehre du brennen wirst. Amen— und beräuchert den Altar.
* Introitus— Eingang.
Er entstand aus den Psalmen, bei deren Gesang der Priester in die Kirche einzog und zum Altare schritt. Nach seinem Anfangsworte wird oft die Messe (Rorate, Requiem) und auch(im Kalender) der Sonn⸗ tag(Oculi, Laetare) selbst benannt.
Auf der Epistelseite. Gebenedeit sei die heilige
Dreifaltigkeit und unzerteilte Einigkeit; laßt uns sie preisen, weil sie an uns ihre Barmherzig⸗ keit geübt hat.— Psalmpers. Herr, unser Gott, wie wunderbar ist auf dem ganzen Erdenrund dein Name! Die Ehre sei ꝛc.
Dann wird wiederholt: Gebenedeit sei ꝛc.
Avrie.
In der Mitte des Altars, Herr, erbarme dich dreimal abwechselnd: ů4— ö Pr. M. Pr.: Kyrie eléison. W M.Pr.M.: Christe eléison. Christus, erbarmerc. Pr. M. Pr: Kyriè eléison. Herr, erbarme ꝛc.
Gloria.
Das Glo ri a, ein Lobgebet, hat seinen Namen
von den Anfangsworten, die dem Engelgesang bei der Geburt Jesu entnommen sind. Es bleibt weg bei Messen in violetter oder schwarzer Farbe.
Glôria in excélsis Ehre sei Gott in der Deo. Et in terra pax Höhe und Friede auf hominibus bonævo- Erden den Menschen, juntätis. Laudamus die eines guten Willens


